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Sonderheft "female 2009" der Bundesagentur für Arbeit fördert Abturientinnen in MINT-Berufen

Die Bundesagentur für Arbeit hat ein Sonderheft "abi" veröffentlicht: Die Ausgabe "female 2009" richtete sich speziell an Mädchen oder junge Frauen und steht als PDF auf der Webseite www.abi.de zur Verfügung. Der Anlass: Noch immer trauen sich viele Frauen nicht, einen technischen Beruf zu ergreifen, dies wird insbesondere im Bereich der Ingenieurwissenschaften deutlich: Dort liegt der weibliche Anteil bei sechs Prozent, der männliche Anteil jedoch bei 17 Prozent.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat den "Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen" gestartet und möchte Frauen motivieren, ein naturwissenschaftliches oder technisches Studium zu beginnen und sich mit dem Gedanken an eine Karriere in der Wirtschaft auseinanderzusetzen. Der Begriff "MINT" ist eine Abkürzung und steht für Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Dies impliziert auch die Ingenieurwissenschaften. Kein Wunder also, dass die Extraausgabe des abi-Heftes unter dem Motto "Technisch brillant" steht!

Inhaltlich werden die MINT-Berufsfelder vorgestellt und unter der Überschrift "Klischees zum Thema Frauen und Technik" wird endlich mit Vorurteilen aufgeräumt: Frauen haben kein logisches Verständnis? Alle großen Wissenschaftler waren Männer? Frauen brechen sich sogar schon beim Tippen die Fingernägel ab? Das Magazin "female 2009" beweist das Gegenteil. Natürlich gibt es hochbegabte Frauen wie beispielsweise Marie Curie, die den Nobelpreis in Physik und Chemie bekommen hat. Außerdem haben viele Mädchen technische Begabungen und denken nicht den ganzen Tag nur an ihre Kleidung.

Starke und mutige Frauen finden sich auch in der heutigen Zeit. So berichten die Fernsehmoderatorinnen Barbara Eligmann (Sat.1) und Kristina zur Mühlen (3sat), wie sie den Zugang zu den Naturwissenschaften gefunden haben: Für Barbara Eligmann ist Technik ein Indikator für die Zukunft. Kristina zur Mühlen hatte hingegen in der ehemaligen DDR Physik studiert und war bereits als kleines Kind begeistert vom Anblick der Sterne. Abschließend gibt auch Regina Halmich, von 1995 bis 2007 Boxweltmeisterin, im Heft noch einen wichtigen Tipp an alle jungen Frauen: Nicht aufgeben und nicht entmutigen lassen!

Quelle:
Bundesagentur für Arbeit
Datum:
5.5.09
WWW-Link:
http://www.abi.de/ausgaben_pdfs02673.htm
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Themenbereiche:
Medienkompetenz, Mediennutzung durch Jugendliche / Aktivitäten für Jugendliche, Mediennutzung durch Mädchen / Aktivitäten spez. für Mädchen, Mediennutzung allgemein




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