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Sensibilität für eigenen Identitätsschutz schärfen

Das Affinion Security Center (ASC) unterstützt Unternehmen und Einzelpersonen beim Schutz vor Identitätsdiebstahl sowie bei der Vorbeugung von Betrug und hat jetzt eine Untersuchung zum Thema Identitätsbetrug veröffentlicht. Befragt wurden 808 US-amerikanische Haushalte, wovon die Hälfte von ihnen bereits Opfer von Betrug geworden waren: Unter den Opfern waren 28 Prozent Frauen und 21 Prozent Männer. Zudem sagten 17 Prozent der Frauen, sie hätten 1000 Dollar und mehr durch den Betrugsfall verloren, dieser Erfahrung stimmten jedoch nur 10 Prozent der Männer zu.

Beim Affinion Security Center ist man der Auffassung, die unterschiedliche Erfahrung der Geschlechter läge zum einen an den Einkaufserlebnisse der Frauen, die sich um den Haushalt kümmerten, zum anderen auch daran, dass Männer diese negativen Erfahrungen lieber mit sich selbst ausmachen würden. So zeigt das Affinion Security Center am Beispiel der 29-jährigen Annie Kim, die sie sich erfolgreich gegen den Datenbetrug zur Wehr setzte, wie ernst diese Erfahrungen seien können.

Die junge Frau hatte eines Tages von ihrer Bank erfahren, dass jemand Rechnungen mit ihren Schecks bezahlt hatte und die Person dabei einen fremden Namen auf den Schecks eingetragen hatte. Es wird vermutet, dass jemand in ein amerikanisches Postamt gegangen ist und in ihrem Namen eine Änderung ihres Wohnsitzes ausgefüllt hat. Bei diesem Vorhaben musste der Betrüger sich nicht ausweisen, da er persönlich vor Ort war. Im Internet hingegen wäre es möglich, die Identität bei der Bezahlung von Scheckkarten zu überprüfen und so die Bezahlung mit Schecks zu umgehen.

Zum Schutz von Identitätsbetrug rät das ASC, spezielle Kennwörter und Programme für Bank- und Kreditgeschäfte einzurichten. Zudem sollte eine präventive Anmeldung für einen Kreditabfrageservice erfolgen, der Alarm schlägt, wenn ungewöhnliche Veränderungen mit den Bank- oder Kreditkonten eintreten. Es wird außerdem angeregt, Kontoauszüge oder Abrechnungen nur noch online anzufordern.

Die Nachrichtenagentur pressetext hat Martin Penzes vom österreichischen IT-Sicherheitsunternehmen ESET zu den Ergebnissen der aktuellen Untersuchung befragt. Dieser ist der Auffassung, dass Identitätsdiebstahl ein großes Problem im Internet geworden sei. Je mehr Daten die Nutzer von sich in Sozialen Netzwerken oder Communitys preisgeben würden, desto größer sei die Gefahr, von Kriminellen im Netz aufgespürt und finanziell betrogen zu werden, meint der Experte. Ein weiteres Gefahrenpotential seien Kreditkartendaten, die beim Kauf in Online-Shops von geübten Kriminellen gelesen werden könnten.

Quelle:
Pressemeldung Pressetext
Datum:
12.5.09
WWW-Link:
http://www.affinionsecuritycenter.com/resource_center/show_release.cfm ?id=98
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Themenbereiche:
Datenschutz, Medienkompetenz, Neue Technologien, Mediennutzung allgemein




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