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Am 14.Mai 2009 dreht sich wieder alles um die Zukunft junger Menschen: Der "Tag des Ausbildungsplatzes" der Bundesagentur für Arbeit macht darauf aufmerksam, wie wichtig eine gute Berufsausbildung für das Leben von Heranwachsenden ist. In Deutschland erhalten etwa 60 Prozent der Jugendlichen auf Grund des dualen Systems der Berufsausbildung eine hochwertige Qualifikation. So wird der Auszubildende im Betrieb durch entsprechende Berufserfahrungen geschult und erhält ergänzend theoretischen Unterricht in der Berufsschule. In Zeiten struktureller Veränderungen in der Wirtschaft, sind gut ausgebildete Fachkräfte wichtig, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Das Ziel, jungen Menschen in Deutschland ein Ausbildungsangebot zu machen, wird durch den "Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs" gefördert. Paktpartner sind das Bundesministerien für Wirtschaft und Technologie, das Bundesministerien für Arbeit und Soziales sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Bundesverband der Deutschen Industrie, der Zentralverband des Deutschen Handwerks und der Bundesverband der freien Berufe.
Wie wichtig das Engagement der Paktpartner ist, zeigt sich an Hand aktueller Zahlen: Die Zusage, pro Jahr durchschnittlich 60.000 neue Ausbildungsplätze einzuwerben, wurde im letzten Jahr nach Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erfüllt: Bis zum 30. September 2008 hatten bundesweit 616.200 Jugendliche ihren Ausbildungsvertrag unterschrieben. Dieser Erfolg soll weiter anhalten, deshalb appellieren die Partner des "Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs" und die Bundesagentur für Arbeit am "Tag des Ausbildungsplatzes" an Unternehmen und Jugendliche, sich für eine Berufsausbildung stark zu machen.
Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat berechnet, dass das Ausbildungsangebot 2009 bei etwa 600.000 Plätzen liegen sollte. Jugendliche sind aufgefordert, sich umfangreich zu bewerben, um noch rechtzeitig einen Ausbildungsplatz zu finden. Traumberufe sind etwas wunderbares, doch gerade angesichts der Fülle von Berufsmöglichkeiten sollten junge Menschen heutzutage flexibel bleiben und sich nicht nur auf einen einzigen Beruf versteifen. Unternehmen sollten trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen eine vorausschauende Personalpolitik betreiben und in die Qualifikation junger Mitarbeiter investieren. Wichtig ist, jungen Menschen die Chance zu geben, einen angemessenen Beruf zu erlernen.