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GfK-Frage des Monats in Kooperation mit der "Welt am Sonntag"
Für Weihnachtsgeschenke werden rund 57 Prozent der Deutschen in diesem Jahr fast genauso viel ausgeben wie im Jahr zuvor. Lediglich 7 Prozent möchten mehr Geld in die Hand nehmen. Dagegen planen rund 26 Prozent der Deutschen weniger Geschenke ein. Das ist das Ergebnis der aktuellen Frage des Monats, die die GfK in Kooperation mit der "Welt am Sonntag" erhebt.
Insbesondere Familien wollen an Weihnachten nicht so sehr aufs Geld schauen. Rund 12 Prozent der Befragten mit Kindern und Jugendlichen bis 15 Jahre möchten mehr Geschenke unter den Weihnachtsbaum legen. Aber rund 53 Prozent der Eltern werden ihre Ausgaben für das schönste Fest des Jahres nicht erhöhen. Und - je mehr Kinder im Haushalt wohnen, desto eher soll gespart werden. Bei drei oder mehr Kindern versuchen dies rund 17 Prozent. Gut 61 Prozent der kinderreichen Familien planen, so viel auszugeben wie im vergangenen Jahr. Weniger als 5 Prozent wollen einen höheren Betrag investieren.
Im Vergleich der Altersgruppen zeigen sich ebenfalls deutliche Unterschiede. Je älter die Menschen, desto genauer wird auf den Geldbeutel geachtet. Knapp ein Drittel der 40- bis 59-Jährigen wollen bei Weihnachtsgeschenken sparen. Deutlich mehr als die Hälfte dieser Altersgruppe planen in etwa den gleichen Betrag wie im Vorjahr ein. Dies gilt auch für rund zwei Drittel der über 70-Jährigen. Lediglich 3,7 Prozent der Senioren wollen ihren Konsum steigern. Dagegen sitzt das Geld bei den 20- bis 29-Jährigen am lockersten. Hier wollen immerhin 11 Prozent mehr ausgeben.
Zur Studie
Die Frage des Monats stellt das GfK-Omnibussystem der GfK Marktforschung einmal im Monat Männern und Frauen ab 14 Jahren, die einen repräsentativen Durchschnitt der deutschen Bevölkerung darstellen. Für die aktuelle Auswertung hat die GfK Marktforschung rund 950 Personen gefragt, ob sie im Vergleich zum Vorjahr dieses Jahr für Weihnachtsgeschenke mehr, gleich viel oder weniger ausgeben wollen. Die Ergebnisse werden auf der GfK-Homepage sowie in der "Welt am Sonntag" veröffentlicht.