Veröffentlicht am: 29.09.14

Telecentre Europe Annual Conference 2014

Telecentre Europe Annual Conference 2014 (english version of the article)

Gruppenfoto der Veranstaltung

Zum siebten Mal fand die Telecentre Europe Annual Conference 2014 im Zeitraum vom 24. bis zum 26.09.2014 in Zagreb, Kroatien, statt. über 100 Teilnehmende und Sprecher von Europäischen Institutionen, Stiftungen und Vereinen, Partnerorganisationen, NGOs, Universitäten und der IKT Industrie kamen in die Kroatische Hauptstadt, um Good Practices zu erfahren, Projekte zu gestalten und sich auszutauschen.

An drei Konferenztagen konnten die Teilnehmenden spannenden Podiumsdiskussionen zu hören und an Gruppendiskussionen und Netzwerksession teilnehmen. Das Projekt Unite-IT und dessen Soziales Netzwerk waren Thema des ersten Tages. Dazu wurden Arbeitsgruppen zu den Themen Arbeitsmarktfähigkeit von Jugendlichen, Ausbildung und Schulung, Gleichberechtigung und benachteiligte Gruppen gebildet. Für diese kann sich der Nutzer auch im Netzwerk anmelden und sich mit der Community austauschen. Zudem wurde die The ePlatform for Adult Learning in Europe (EPALE) vorgestellt und gleichzeitig gestartet: ec.europa.eu/epale/en.

Am zweiten Tag stand die Frage „Wie können Menschen an das Internet herangeführt und dazu befähigt werden, digitale Medien sinnvoll zu nutzen?“ im Mittelpunkt der Veranstaltung. In Podiumsdiskussionen und Vorträgen wurde deutlich, wie wichtig Interneterfahrungsorte und die Menschen sind, die in diesen Orten arbeiten und Medienkompetenz an die Besucher und Besucherinnen vermitteln. Dazu wurde im zweiten Teil des Tages das Projekt Trans e-facilitator vorgestellt. In diesem Projekt wurde ein Lehrplan für Vermittler von Medienkompetenzen weiterentwickelt und steht nun in Englischer Sprache auf der Projektwebseite frei zur Verfügung.

Die Vermittlung von Digitalen Medien und Medienkompetenz in formalen Ausbildungsinstitutionen, wie der Schule und Universitäten, war Thema des dritten Tages. Es wurde dargestellt, in wie fern die aktuelle Situation von dem abweicht, was nach dem heutigen Stand der digitalen Medien gelehrt werden müsse. In Schulen seien digitale Kompetenzen noch nicht genügend Thema, oft seien die Lehrenden nicht für die Vermittlung von Medienkompetenzen ausgebildet. In Universitäten bestehe eine Diskrepanz zwischen den Fähigkeiten, die Studenten haben sollten, um in die Berufswelt einzusteigen und dem was sie tatsächlich während ihrer Ausbildung lernen.

Weitere Informationen zu der Konferenz finden Sie auf der Webseite: teannualconference2014.info.

Weitere Informationen

Quelle: Stiftung Digitale Chancen



Logo: trans e-facilitator

Trans e-facilitator


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