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Das "Eastern Africa Submarine Cable System"(EASSy) ist ein 10.000 Kilometer langes Ostafrikanisches Unterseekabel-System, das auf Glasfaser basiert und entlang der südlichen und östlichen Küste Afrikas verläuft. Das Ziel von EASSy ist es, die regionale Bevölkerung mit schnellem Internet zu versorgen und die schnelle Datenübertragung zu fördern. Seit dem 31. Juli 2010 hat das EASSy Netzwerk seine Arbeit aufgenommen und stellt eine Gesamtbandbreite von 3.84 Terabyte pro Sekunde zur Verfügung. EASSy basiert zudem auf einer Ringarchitektur und verzeichnet mit 263 Millionen US-Dollar die niedrigsten Kosten eines Unterwasserkabels mit verschiedenen Landanschlüssen zur östlichen und südlichen Küste.
EASSy verbindet Südafrika mit dem Sudan über Landepunkte in Mozambique, Madagaskar, die Komoren, Tansania, Kenia, Somalia und Djibouti. Insgesamt werden durch das System 21 afrikanische Staaten und verschiedene internationale Zielorte verbunden. Das EASSy Netzwerk besteht aus terrestrischen Kabeln und Unterwasserkabeln und durch Abkommen mit einer Reihe internationaler Kabelanbieter wurde das Netzwerk mit internationalen U-Boot-Kabelnetzwerken in Mtunzini, Mombasa, Djibouti und Port Sudan verbunden. Diese Verbindungen ermöglichen es, die Vorteile verschiedener Routen zu nutzen und weitere, nahtlose Verbindungen nach Europa, Amerika, den Mittleren Osten und Asien anzubieten.
Das EASSy-System wird von mehr als 25 Telekommunikationsanbietern und Serviceprovidern betrieben, davon sind 92 Prozent afrikanische Anbieter und acht Prozent internationale Anbieter. Das EASSy Konsortium besteht zum einen aus WIOCC, einer Institution, die sich aus verschiedenen Finanzinstituten und afrikanischen Telekommunikationsanbietern zusammensetzt. Zu diesen Anbietern gehören beispielsweise Uganda Telecom, Djibouti Telecom und die Botswana Telecommunications Corporation. Weitere beteiligte Unternehmen sind unter anderem Neotel (Südafrika) sowie die British Telecom (Großbritannien) oder France Telecom (Frankreich).