Bereich net.werker Bereich Experten Bereich Presse Bereich Einsteiger Bereich Experten
Logo der Stiftung Digitale Chancen
Über die Stiftung
Service für Experten
Schriftgrad ändern  
Schriftgrad 1Schriftgrad 2Schriftgrad 3
   Start    Suche News    Termine  Forum    Newsletter    Broschüren    Kontakt


Menschen mit Behinderungen > Projektvorstellungen
Zugangsorte finden:
:   

  ::  detailliert suchen
  ::  Zugangsort melden

Alternative Bedienmöglichkeiten für Terminalsysteme in EMBASSI

Forschungsinstitut Technologie-Behindertenhilfe (FTB) der Evangelischen Stiftung Volmarstein
58300 Wetter / Ruhr, Nordrhein-Westfalen

AnsprechpartnerIn: Helmut Heck
Tel.: 02335 9681-21
E-Mail: hh@ftb-volmarstein.de


Finanziert durch: BMBF


Ziel des Projekts EMBASSI ist es, bei der Mensch-Technik-Interaktion die individuellen Voraussetzungen des Menschen beim Umgang mit der Technik in den Mittelpunkt zu stellen. Daher sollen Bedienschnittstellen für Geräte im privaten (Heim, Auto) und öffentlichen Umfeld (Terminalsysteme) durch intelligente Assistenzsysteme leichter bedienbar gemacht werden.

Die Arbeitgruppe "Bedienassistenz für Terminalsysteme" hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit physischen oder psychischen Einschränkungen, die oft spezielle Bedienhilfen und -geräte benötigen (wie z.B. eine Braille-Zeile, einen Joystick oder Spracheingabe), den Zugang auch zu öffentlichen Terminals zu erleichtern bzw. erst zu ermöglichen. Der Benutzer soll nicht für jedes Gerät eine völlig neue Bedienlogik erlernen müssen, sondern über einfache und einheitliche Bedienelemente an das Ziel geführt werden. Häufige Bedienaufgaben sollten vom System übernommen werden können.

Die Idee besteht darin, mobile Assistenten (sog. EMMAs) über eine drahtlose Verbindung zu einem Terminal Kontakt aufnehmen zu lassen und dessen Funktionen zu nutzen. Diese Assistenten sind mobile und individuell konfigurierbare Kleingeräte im Besitz des Benutzers. Sie greifen auf externe Geräte über eine standardisierte EMBASSI-Schnittstellen zu. Über eine generische Beschreibungssprache für graphischer Oberflächen wird die Terminaloberfläche auf der EMMA abgebildet.

Um z.B. Geld abzuheben muss der Benutzer also nicht über das Tastenfeld und den Bildschirm des Automaten mit diesem interagieren, sondern kann dies über seinen persönlichen Assistenten und die von diesem bereitgestellten Hilfsmittel tun. Der Assistent nimmt Kontakt mit dem Terminalsystem auf, empfängt Informationen über dessen Funktionen, präsentiert diese dem Benutzer und gibt Eingaben des Benutzers an das Terminal zurück. Sollte der Benutzer dies wünschen, werden ihm zusätzliche Hilfen und Erläuterungen angeboten.

Laufzeit von: 1.7.99 bis: 30.6.03
Nach Auslaufen der Förderung wird das Projekt eingestellt.

Mehr erfahren Sie unter: http://www.embassi.de

Im Angebot der SDC seit 17.12.03 (tmu)

Verwandte
Themenbereiche:
Mediennutzung durch Menschen mit Behinderungen / Aktivitäten für Menschen mit Behinderungen, Forschung, Neue Technologien, Barrierefreiheit, Softwareergonomie


Logo des Forschungsinstituts Technologie - Behindertenhilfe


 Nach oben

Copyright 2012, SDC.