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Die Arbeitgruppe "Bedienassistenz für Terminalsysteme" hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit physischen oder psychischen Einschränkungen, die oft spezielle Bedienhilfen und -geräte benötigen (wie z.B. eine Braille-Zeile, einen Joystick oder Spracheingabe), den Zugang auch zu öffentlichen Terminals zu erleichtern bzw. erst zu ermöglichen. Der Benutzer soll nicht für jedes Gerät eine völlig neue Bedienlogik erlernen müssen, sondern über einfache und einheitliche Bedienelemente an das Ziel geführt werden. Häufige Bedienaufgaben sollten vom System übernommen werden können.
Die Idee besteht darin, mobile Assistenten (sog. EMMAs) über eine drahtlose Verbindung zu einem Terminal Kontakt aufnehmen zu lassen und dessen Funktionen zu nutzen. Diese Assistenten sind mobile und individuell konfigurierbare Kleingeräte im Besitz des Benutzers. Sie greifen auf externe Geräte über eine standardisierte EMBASSI-Schnittstellen zu. Über eine generische Beschreibungssprache für graphischer Oberflächen wird die Terminaloberfläche auf der EMMA abgebildet.
Um z.B. Geld abzuheben muss der Benutzer also nicht über das Tastenfeld und den Bildschirm des Automaten mit diesem interagieren, sondern kann dies über seinen persönlichen Assistenten und die von diesem bereitgestellten Hilfsmittel tun. Der Assistent nimmt Kontakt mit dem Terminalsystem auf, empfängt Informationen über dessen Funktionen, präsentiert diese dem Benutzer und gibt Eingaben des Benutzers an das Terminal zurück. Sollte der Benutzer dies wünschen, werden ihm zusätzliche Hilfen und Erläuterungen angeboten.
Laufzeit von: 1.7.99 bis: 30.6.03
Nach Auslaufen der Förderung wird das Projekt eingestellt.