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Für sozial- und bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche ist das Thema Lernen und Schule vielfach mit negativen Erfahrungen besetzt. Frustration durch das Scheitern im Schulalltag und fehlende Unterstützung zu Hause führen oft zu einer Verweigerungshaltung gegenüber klassischen Bildungsangeboten, die letztlich darin resultiert, dass rd. 10 Prozent eines jeden Jahrgangs in Deutschland die Schule ohne Abschluss verlassen.
Gleichzeitig zeigen diese Kinder und Jugendlichen, sofern sie Zugang zu Computer und Internet haben, ein großes Interesse an unterhaltungsorientierten Angeboten, Spiele stehen hoch im Kurs. Zugleich zählen gerade sozial- und bildungsbenachteiligte Jugendliche in überdurchschnittlichem Maße zur Klientel von Einrichtungen der offenen Jugendarbeit. Hier kompensieren sie, was die Familie an Freizeitangeboten nicht zur Verfügung stellen kann, und treffen zudem auf kompetente Mitarbeitende, die sie bei der Bewältigung ihrer Alltagsprobleme unterstützen können.
Die webbasierte Lernplattform scoyo ist ein Angebot, das sowohl dem Bedarf als auch den Interessen der Zielgruppe entgegen kommen kann. Die scoyo Lernprogramme sind für jeden Lerntyp geeignet, vermitteln spielerisch neues Wissen und festigen den Schulstoff.
Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes des Unternehmens scoyo mit der Stiftung Digitale Chancen wird der Einsatz von scoyo in ausgewählten Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Berlin und NRW erprobt und evaluiert. Die Plattform scoyo wird dabei von Kindern und Jugendlichen selbst getestet, Jugendsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter begleiten das Projekt. Ziel ist es herauszufinden, ob Kinder und Jugendliche kooperativ mit der Lernplattform arbeiten, Interesse haben, diese in der Jugendeinrichtung zu nutzen, und sich dauerhaft damit beschäftigen.
Ein ausführlicher Bericht über die Projektergebnisse ist im Juni 2011 im Siebenhaar Verlag erschienen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.scoyo.de sowie http://blog.scoyo.de/.