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Im Rahmen der Initiative Kindermedienland hat das Staatsministerium Baden-Württemberg das Projekt "101 Schulen" ins Leben gerufen. Durchgeführt wird die Initiative von der MFG Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg. Im Vordergrund steht der generationsübergreifende Aspekt: Das Ziel ist es, Heranwachsende im Umgang mit Computer und Internet fit zu machen und ihre Medienkompetenzen zu verbessern. Eltern sollen hingegen lernen, ihre Kinder liebevoll bei der Mediennutzung zu begleiten. Das Angebot richtet sich an alle Schulformen in Baden-Württemberg, die Hauptzielgruppen sind Eltern und Jugendliche sowie auch Lehrer.
An insgesamt 101 Schulen werden medienpädagogische Bildungsveranstaltungen für Eltern, Schüler sowie Pädagogen angeboten. So sollen insbesondere Informationsveranstaltungen, Workshops oder Gesprächsrunden zu Themen des präventiven Jugendmedienschutzes und der aktiven Medienarbeit veranstaltet werden. In Planung ist unter anderem der Praxisworkshop "Aktiv an Tastatur und Joystick" für Eltern und Schüler, bei dem die Teilnehmer verschiedene Möglichkeiten der Medienwelt erforschen oder an einem konkreten Medienprojekt eigene Erfahrungen sammeln können. Außerdem soll ein Runder Tisch stattfinden: Moderiert von erfahrenen Experten können sich Eltern, Lehrer, Schüler und Mitarbeiter der Jugendarbeit miteinander austauschen oder medienpädagogische Konzepte entwickeln. Folgende Inhalte werden unter anderem in den Veranstaltungen thematisiert:
Die Mitarbeiter des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg werden als Referenten die Klassenzimmer besuchen. Die Schulen können Wünsche äußern, welche Themen sie mit dem Landesmedienzentrum zusammen abdecken wollen. Bei Interesse an einer Zusammenarbeit beantwortet Saskia Nakari (Landesmedienzentrum Baden-Württemberg) unter der E-Mailadresse nakari@lmz-bw.de weitere Fragen.