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Eintrag in das Gästebuch schreiben

Kommentar vom 12.02.12
von: HanaPipers (E-Mail: dasiisklementino@gmail.com)

:)
Kommentar vom 28.09.09
von: Markus H.

Guten Tag, ich habe heute Ihre Seite entdeckt und dabei habe ich gleich den Service ausprobiert, Zugangsorte in meinem Stadtteil aufzulisten. Alle Angebote waren kostenpflichtig. Der T-Com Hotspot Vertrieb läßt grüßen. Dabei habe ich auch gelernt, dass man im McD. auch für Internet zahlen muss. Wie fortschrittlich ist das?

Überrrascht war ich auch, dass kein einziges Forum auf Ihrer Seite geöffnet ist. Ich wiederhole die Frage von oben nicht. Es macht aber den Eindruck, dass Sie wenig an interaktiven Mediennutzung interessiert sind.

Viele Grüße
MH


Sehr geehrter Herr Markus H., haben Sie herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung zu unserem Angebot. Wenn Sie uns Ihren Stadtteil bzw. Postleitzahlbereich mitteilen, werden wir uns bemühen, einen für Sie kostenfreien Interneterfahrungsort in der Nähe ausfindig zu machen. Wir konzentrieren uns bei den Einträgen in der Datenbank auf solche Einrichtungen, die neben dem bloßen Internetzugang ihren Besuchern auch Unterstützung bei der Nutzung bieten. Die kostenpflichtigen Surfstationen oder Multimediaterminals verschiedener Anbieter stellen eine gute Ergänzung dar, um einen möglichst flächendeckenden Überblick über die Internet-Zugangsmöglichlkeiten in Deutschland zu gewinnen.

Die Foren in unserem Portal sind i. d. R. begleitend zu unseren Projekten und Trainingsveranstaltungen geöffnet. Ab Frühjahr 2010 werden wir über den Zeitraum von zwei Jahren bundesweit die Trainingskampagne 'Inklusive Internet' durchführen. Begleitend wird den Trainingsteilnehmenden und der interessierten Öffentlichkeit ein Forum für den Erfahrungsaustausch zur Verfügung stehen. Wenn Sie uns Ihre Kontaktdaten mitteilen, informieren wir Sie gern über den Start der Kampagne.

Mit freundlichen Grüßen
Jutta Croll
Kommentar vom 23.02.09
von: Bubach (E-Mail: Bubach@web.de)

Hallo, ich bin die Tage beim Surfen auf Ihre Homepage gelangt. Habe mir dann die von Ihnen empfohlenen Internetstandorte in Mainz anlisten lassen - und festgestellt, dass darunter auch "Spielhallen" sind. Diese Beratung finde ich nicht so gut. Jetzt interessiert mich noch, wieviel Geld die Stiftung jährlich für was ausgibt (also z.B. 500.000 Euro für Personal, Miete usw.). Vielleicht mailen Sie mir einige Zahlen an die angegebene Mailadresse?


Sehr geehrter Herr Bubach,
am 23. 2. schrieben Sie den unten stehenden Kommentar in das Gästebuch der Stiftung Digitale Chancen, haben Sie herzlichen Dank für diese Rückmeldung zu unserer Arbeit. Diese möchte ich wie folgt beantworten:

Die Datenbank der öffentlich zugänglichen Internetorte wird von unseren Mitarbeiterinnen gepflegt, die mit jeder der erfassten Einrichtungen ein ausführliches Interview führen, um die Daten zu erfassen. Den vollständigen Eintrag finden Sie, wenn Sie auf den entsprechenden Namen der Einrichtung klicken. Zum Beispiel für die Mercur Spielothek Große Bleiche 17 sieht das dann z. B. so aus. http://www.digitale-chancen.de/content/organizations/index.cfm/key.12127/pw.C2154A7556218E10E2F867CBD2F68805

Aus diesem Eintrag geht deutlich hervor, dass es sich um eine Einrichtung handelt, in der eine Altersbeschränkung ab 18 Jahre für den Zugang besteht.

Unser Bestreben ist es, mit der Datenbank der Internetzugangsorte ein möglichst vollständiges Verzeichnis aller öffentlichen Zugangsmöglichkeiten zum Internet zu bieten. So können Menschen, die nicht oder vorübergehend nicht über einen eigenen Zugang verfügen, sich über diese Orte informieren, wo sie das Internet nutzen und kennen lernen können. Entscheidend ist daher für uns die Qualität und Vollständigkeit der erfassten Daten, so dass jede suchende Person zu dem für sie passenden Ort geleitet wird. Wenn Sie z. B. für Essen eine detaillierte Suche anstoßen nach Orten, die für Kinder und Jugendliche geeignet sind, erhalten Sie eine Liste der Einrichtungen, die für diese Zielgruppe geeignet sind, die Spielotheken sind hier nicht enthalten.

Für einen erwachsenen Menschen können sie aber durchaus ein Ort sein, um Mails abzufragen oder Online-Stellenangebote zu recherchieren, deshalb erfassen wir auch solche Einrichtungen. Wichtig ist für uns, die passende Auskunft zur anfragenden Person, deshalb ist es auch möglich, nach Einrichtungen zu suchen, in denen die Mitarbeitenden neben Deutsch auch andere Sprachen sprechen, oder solche Einrichtungen, die für Menschen mit Behinderungen barrierefrei zugänglich sind oder andere Einrichtungen, die sich ausdrücklich an ältere Menschen richten.

Zum Stiftungsetat:
Die Stiftung hat keine Grundfinanzierung, sie finanziert ihre Arbeit durch Projektmittel verschiedener Mittelgeber. Dabei sind je nach Zuwendungsgeber die Kosten unterschiedlich detailliert nachzuweisen. Eine projektübergreifende Aufschlüsselung der Stiftungsausgaben kann ich Ihnen leider nicht zugänglich machen. Wir werden durch die Berliner Stiftungsaufsicht kontrolliert und sind zur jährlichen Abgabe eines kameralistischen Berichts verpflichtet. Die in der Datenbank der Internetzugangsorte verzeichneten Einrichtungen werden nicht durch die Stiftung Digitale Chancen finanziert.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Auskünften weitergeholfen zu haben, und stehe für Rückfragen gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Jutta Croll


Kommentar vom 28.11.06
von: Franz Nahrada

An Jürgen Jahns und andere: Wir arbeiten in Wien mit einigem praktischen Erfolg an einem Konzept für einen Zugangs und Lernort auf Linux - Basis. die URL ist hier zu finden. http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?KommunikationsTechnologien/ZuX wir wollen eine Brücke schlagen zwischen persönlichen und Gruppenkommunikationstechnologien und dabei auch Chancen schaffen, daß in solchen Zugangs- und Lernorten neue Aufgabenfelder entstehen. Ein faszinierendes Projekt, das momentan viel von unserer Aufmerksamkeit verschlingt, ist die VideoBridge, also das persönliche Umgehen mit Gruppenkommunikation zwischen zwei entfernten Orten auf breitbandiger Videobasis. Wir suchen Orte in Deutschland, die mit uns experimentieren wollen. Meine zum Spamschutz etwas verschlüsselte Mailadresse: f.nahrada(/at/)reflex.at
Kommentar vom 26.10.06
von: Jürgen Jahns (E-Mail: slackjack23@freenet.de)

Hallo Ihr Lieben, seit 1986 lerne und arbeite ich nun im Bereich PC-Technologie. Seit 5 Jahren Unterstütze ich ein kirchliches Projekt um Einkommensschwachen Mitmenschen mit Interesse und Bedürfnis die Wege ins Netz zum 0-Tarif zu ermöglichen/erleichtern. Was mir aus praktischer Perspektive noch zu fehlen scheint, ist die Aufklärung über Alternativen aus dem Bereich von Open Source und Freeware. Seit 2005 wird nun bei uns erfolgreich mit Debian GNU/Linux gearbeitet,und dieser Schritt hat sich bewährt. Jedenfalls besteht über den Einsatz alternativer und vor allem freier Rechnerplattformen eine wesentlich grössere Chance, gerade finanziell benachteiligte Bevölkerungsgruppen dauerhafter mit den dann bezahlbaren Vorteilen des Internets zu verbinden. Denn Sinn macht ja gerade die Nutzung über zeitlich eingeschränkte Kurse hinaus! Ansonsten weiter so und noch viel Erfolg bei den wegen ins Netz! Jürgen ;-)

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