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Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), der deutsche Fach- und Dachverband für Medienpädagogik und Medienkompetenz und die Initiative "Keine Bildung ohne Medien" legen den zu den Landtagswahlen antretenden Parteien zehn Fragen zur Förderung von Medienkompetenz und Medienbildung vor:
Die Woche vom 26. bis 30. März wird auf Initiative der Europäischen Kommission als Get online Week zelebriert. Ziel ist es mehr als 200.000 Menschen europaweit für die Nutzung des Internet und den Erwerb von Medienkompetenz zu interessieren. In Deutschland ist die Stiftung nationaler Partner der Geh´ Online Woche und veranstaltete in diesem Rahmen am Dienstag, den 27. März 2012 den UdL Digital Roundtable zum Thema Lebenslanges Lernen in der Informationsgesellschaft. Als Kooperationspartner beteiligte sich der Deutsche Bibliotheksverband am Roundtable. Die Frage, welche Rolle Bibliotheken bei der Ermöglichung von Zugang zum Internet und als Orte der Medienkompetenzvermittlung einnehmen können, stand daher im Mittelpunkt der Roundtablediskussion.
Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM unter 500 Lehrerinnen und Lehrern an Oberschulen zeigt: 77 Prozent der Lehrer beurteilen die Nutzung digitaler Medien in den Klassen positiv und 88 Prozent fordern eine bessere technische Ausstattung der Schulen.
Die Europäische Kommission hat den Fortschrittsbericht "Progress towards the common European objectives in education and training" veröffentlicht. Eine wichtige Aussage ist: Seit 2000 ist die Anzahl der Absolventen mathematischer, naturwissenschaftlicher und technischer Fächer in der EU um 37 Prozent gestiegen.
Am 24. und 25. März trafen sich über 400 Fachleute aus Bildung und Wissenschaft an der Technischen Universität Berlin zum medienpädagogischen Kongress "Keine Bildung ohne Medien!". Das Ergebnis: Es bedarf erheblich größerer Anstrengungen in allen Bildungsbereichen, um die Förderung von Medienkompetenz in Deutschland voranzubringen.
Der Bericht des "Ausschusses der Weisen", einer hochrangigen Reflexionsgruppe zur Digitalisierung des kulturellen Erbes Europas, wurde am 10. Januar 2011 an die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Neelie Kroes, und an die für Bildung und Kultur zuständige Kommissarin Androulla Vassiliou übergeben.