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Erstmals wird in Deutschland ein überregionales Rathaus errichtet, das seinen Bürgern 24 Stunden am Tag zur Verfügung steht. Um dort ihre Behördengänge zu erledigen, müssen die Bürger nicht einmal persönlich ins Rathaus gehen, denn Rathaus und Kommunalbüro stehen im Internet. Bereits 52 Kommunen haben dort ihre virtuellen Büros reserviert.
eLearning Qualifizierung online - eqo Im Januar 2003 startet das Zentrum für Soziale Innovation (Wien) eqo - einen viermonatigen Weiterbildungskurs für eLearning Qualifizierung online. Zentrale Bestandteile sind Theorie und Praxis des kollaborativen eLearnings. Der erprobte online-Lehrgang vermittelt den TeilnehmerInnen Know-How, um professionell, flexibel und zielgruppengerecht online-Kurse zu konzipieren und durchzuführen. eqo ist vor allem auf den Einsatz von eLearning in Weiterbildungsinstitutionen, Universitäten und der innerbetrieblichen Weiterbildung abgestimmt.
Auf der kürzlich in Brüssel abgehaltenen IDA-Konferenz (Interchange of Data between Administrations – Datenaustausch zwischen Verwaltungen) gelangten die Teilnehmer zu dem Schluss, dass eGovernment-Dienste der sprachlichen Vielfalt Europas Rechnung tragen und so bürgernah wie möglich sein müssen. Gesagt, getan wurde auf der Konferenz das Webportal „Public-Services.eu“ frei geschaltet und ist nun online verfügbar.
Am 24. 09. 2002 veranstaltete die Stiftung Digitale Chancen ein erstes Modellseminar zum Thema „Barrierefreies Internet. Zielgruppe des Seminars waren Entscheider und Auftraggeber aus Verwaltungen und Wirtschaftsunternehmen, die beabsichtigen, ihr Internetangebot gemäß § 11 des Bundesbehindertengleichstellungsgesetz barrierefrei zu gestalten.
Im Rahmen der Initiative der Bundesregierung "Internet für alle" hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. den Wettbewerb "Auf dem besten WWW.eg" durchgeführt.
Den Sinn hinter den sinnlichen Darstellungen in flämischen Stillleben ergründet ein Internetprojekt des Kunstgeschichtlichen Instituts der Ruhr-Universität-Bochum (RUB). Begleitend zur Ausstellung „Sinn und Sinnlichkeit. Das Flämische Stillleben 1550-1680“ haben RUB Kunsthistoriker zusammen mit Studierenden eine Internetpräsentation entwickelt. Tiefere Einblicke in die Antwerpener Künstlerateliers der Zeit von Brueghel und Rubens ergänzen so die Essener Ausstellung um Hintergrundinformationen und neue Blickwinkel.