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Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann hat gemeinsam mit zahlreichen gesellschaftlichen Gruppen ein Bündnis zum Kampf gegen Kinderpornographie vereinbart. Schünemann unterzeichnete am Freitag in Berlin mit weltweit agierenden IT-Firmen, Verbänden der IT-Wirtschaft, Opferschutzverbänden, Ärztevertretern und Wissenschaftlern das Bündnis gegen Kinderpornographie - White IT. Die Bündnispartner verpflichten sich darin, den Kampf gegen die Kinderpornographie auf allen Ebenen aufzunehmen - durch Selbstkontrolle, technische Lösungen, Prävention und rechtliche Maßnahmen.
Die Verbraucherzentrale NRW und das Amt für Soziale Arbeit Wiesbaden sind die Preisträger des diesjährigen klicksafe Preises. Die Auszeichnung würdigt Angebote, die sich auf herausragende Weise für mehr Sicherheit im Internet stark machen. Vergeben wurde der von der EU-Initiative klicksafe gestiftete Preis erstmals im Rahmen der Preisverleihung vom Grimme Online-Award in Köln.
"Computer, Handy und Co. sind aus dem Leben unserer Kinder nicht mehr wegzudenken. Gerade für Kinder und Jugendliche ist das Internet heute selbstverständlich, viele bewegen sich täglich im Netz", erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen. "Darum müssen wir sie früh dafür sensibilisieren, dass das Internet nicht nur Information, Spaß und Unterhaltung bietet, sondern dass dort auch Gefahren lauern können."
Das tschechische Innenministerium hat im Rahmen der tschechischen Ratspräsidentschaft in Kooperation mit der Europäischen Kommission die Ministerkonferenz "Sicheres Internet für Kinder - gemeinsamer Kampf gegen illegale Inhalte und Verhaltensweisen online" am 20. April 2009 in Prag organisiert. Die Konferenz hatte das Ziel, die Kooperation zwischen allen Akteuren, die sich für die Förderung des sicheren Internets und der mobilen Kommunikation speziell für Kinder einsetzen, zu verbessern.
Das CIRCAMP-Projekt, kurz für COSPOL Internet related Child Abusive Material Project hat sich für einen bewussten Sprachgebrauch entschieden. Anstelle des üblichen Begriffs Kinderpornographie verwendet man dort die Bezeichnung "Material, das den sexuellen Missbrauch von Kindern zeigt" oder spricht kurz von "Kindesmissbrauchsmaterial" und betont so, dass die Misshandlung von Kindern viele hässliche Gesichter hat.