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Für die TNS-Studie "Kaufentscheidung: Überzeugungskraft kommt aus dem Internet" wurden insgesamt 6.048 Personen zwischen 18 und 59 Jahren in der Zeit vom 27. Mai bis 3. Juni 2009 befragt. Die Ergebnisse zeigen: Rund 70 Prozent der befragten Internetnutzer nutzen "häufig" oder "regelmäßig" das Internet als Recherchehilfe für Informationen über Bücher, CDs und DVDs. In der Kategorie Unterhaltungselektronik sind es 66 Prozent, die das Internet zu Rate ziehen.
Videospiele, Handys, PCs, Flachbildfernseher oder Digitalkameras sind auch in diesem Jahr wieder beliebte Weihnachtsgeschenke. Die Preise sind im Laufe des Jahres teils stark gefallen, bei DVD-Spielern um rund 30 Prozent, bei Flachbildfernsehern und Notebooks um 17 Prozent. Das geht aus einer Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK und des BITKOM hervor.
Das Unternehmen Deloitte berät in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting sowie Corporate Finance und hat jetzt einen Report zum Thema "Xmas 2009: the rebound?"(Weihnachten 2009: der Aufprall?) veröffentlicht: Lediglich 18 Prozent der Deutschen gaben an, das Internet gar nicht nutzen zu wollen, 28 Prozent recherchieren und vergleichen Produkte Internet, 21 Prozent kaufen Produkte oder Dienstleistungen im Netz und 26 Prozent recherchieren und vergleichen Preise.
Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und der Branchenverband BITKOM teilt in diesem Zusammenhang mit, dass 14,3 Millionen Deutsche voraussichtlich in diesem Jahr ihre Geschenke für die Lieben online kaufen werden. 8,6 Millionen Deutsche seien zudem noch unentschlossen, haben aber grundsätzlich Interesse daran, Produkte im Netz käuflich zu erwerben. Außerdem haben bereits 1,4 Millionen Onliner ihre Geschenke im Netz erstanden.
Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen eine Studie zum Thema "Informationskompetenz in Deutschland" herausgegeben. Die Studie verdeutlicht, dass Schüler im Hinblick auf die Beschaffung von Informationen noch immer in einer schwierigen Lage sind. Dies läge nach Auffassung der Autoren daran, dass das Internet die Hauptrecherchequelle sei, was eine gewisse Einseitigkeit nach sich ziehe.
"Hightech-Themen tauchen in den Wahlprogrammen allenfalls am Rande auf", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer in Berlin. "Der Politik fehlen schlüssige Konzepte, wie sie nach der Wahl Wachstum und Arbeitsplätze auf Basis moderner Technologien schaffen will. Wichtige Themen der digitalen Welt werden vernachlässigt oder gar nicht erst angepackt." Scheer: "Wir brauchen eine Politik, die die Chancen der digitalen Welt offensiv angeht und für Wirtschaft und Gesellschaft erschließt."