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Am dritten Tag des IGF standen in mehr als 20 verschiedenen Veranstaltungen Fragen des Zugangs und der Vielfalt, aber auch die Verfolgung der WSIS-Prinzipien auf der Agenda.
Am zweiten Tag des IFG in Sharm el Sheikh standen die Themen Sicherheit, Offenheit und Privatsphäre sowie das Management kritischer Internetressourcen im Mittelpunkt.
Chancen und Möglichkeiten für alle eröffnen, das ist das Leitthema des diesjährigen Internet Governance Forum (IFG), das vom 15. - 18. November in Sharm el Sheikh stattfindet - ein Motto, das der Zielsetzung der Stiftung Digitale Chancen eins-zu-eins entspricht.
Social-Networking-Nutzer legen ein ambivalentes Verhalten in puncto Sicherheit an den Tag. Zwar bestehen einerseits bei der überwiegenden Mehrheit große Bedenken, was Sicherheitsrisiken auf den Plattformen betrifft. Gleichzeitig kümmern sich die meisten User aber nicht aktiv um Schutz und legen ein äußerst sorgloses Surfverhalten an den Tag.
Die Debatte um die Einführung von Bezahlinhalten auf den Online-Auftritten von Printpublikationen gewinnt zunehmend an Fahrt.Größtes Problem der Paid-Content-Verfechter bleibt allerdings die Frage, wie die Online-Leserschaft auf die Umsetzung derartiger Pläne reagieren wird. Bislang ist innerhalb der Zeitungsbranche eher die Auffassung verbreitet, dass die Nutzer nicht bereit dazu wären, für Nachrichteninhalte im Internet die eigene Brieftasche zu öffnen.
Europa steht in Bezug auf das Breitband-Internet an der Weltspitze. Mit mehr Mobilfunknutzern als Einwohnern (Verbreitungsgrad 119 %) ist Europa der weltweit erste wirklich "mobile" Kontinent. 2008 waren bereits 56 % der Europäer regelmäßige Internetnutzer, ein Zuwachs um ein Drittel gegenüber 2004. Die Hälfte der Privathaushalte und mehr als 80 % der Unternehmen verfügen nun über einen Breitbandanschluss.