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Anlässlich des 41. Welttages der Sozialen Kommunikationsmittel am 24. Januar 2007 hat Papst Benedikt XVI. eine Botschaft zum Thema 'Kinder und Soziale Kommunikationsmittel: eine Herausforderung für die Erziehung' verfasst.
Darin verurteilt er den Trend, Gewaltverherrlichung in Programmen, Filmen und Videos zu Unterhaltungszwecken zu verbreiten, als Perversion - besonders abstoßend sei es, wenn diese sich an Kinder und Jugendliche richteten. Er betont die Notwendigkeit einer auf Gewissensbildung aufbauender Medienerziehung, welche Kinder und Jugendliche in die Lage versetzt, Programme auszuwählen und zu verwerfen. Die Medienmacher gemahnt er ihrer Verantwortung.
Christa Stewens stellt Gewaltdarstellungen und Kosten als Gefährdungspotentiale für Kinder heraus
In Deutschland konsumieren 50-70.000 Deutsche regelmäßig Kinderpornografie. Mindestens 100.000 Bundesbürger sind als Sextouristen wegen Kindern und Jugendlichen in aller Welt unterwegs - nur aus Deutschland wohlgemerkt. Nicht nur die Zahl, auch die Brutalität der Verbrechen nimmt zu, wie der Polizeipsychologe Adolf Gallwitz in einem Interview mit dem Computermagazin CHIP konstatiert.
Kardinal Lehmann hat sich im April 2005 auf der von den Kirchen, dem ZDF und der ARD veranstalteten Tagung zum Thema "Medienkompetenz – Zauberwort oder Leerformel des Jugendmedienschutzes?" für mehr Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit den Medien eingesetzt. Lehmann betonte, dass nach christlichem Verständnis der Medien- und Kommunikationskompetenz die Rolle einer Schlüsselqualifikation zukomme. Den Vortrag "Medienkompetenz und Verantwortung - Schlüsselbegriffe einer menschendienlichen Medienkommunikation" finden Sie hier.
Vortrag im Rahmen der Tagung "Medienkompetenz - Zauberwort oder Leerformel des Jugendmedienschutzes" beim ZDF in Mainz am 28. April 2006
Teil II
Vortrag im Rahmen der Tagung "Medienkompetenz – Zauberwort oder Leerformel des Jugendmedienschutzes" beim ZDF in Mainz am 28. April 2006
Teil IV