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Die von den britischen Forschern David MacKay und David Ward an der britischen Cambridge University entwickelte Software "Dasher" erfasst die Blickrichtung der Augen und setzt den Blick auf den gewünschten Buchstaben in den Text auf dem Bildschirm um. Dasher wurde in erster Linie entwickelt, um behinderten Personen die Arbeit am Computer zu erleichtern. Doch auch bei kleinen mobilen Geräten, die nicht über eine Tastatur verfügen, stellt Dasher eine Alternative dar.
Wissenschaftler der DePaul University, Chicago, haben ein Computerprogramm entwickelt, das in ein Mikrofon gesprochene Worte in die amerikanische Gebärdensprache (ASL) übersetzt. Die Gebärdensprache wird dann von Paula, einer computeranimierten Frau, auf einem Monitor angezeigt.
Premiere für eine Spezial-Messe an speziellem Ort: dem Dietrich-Keuning-Haus. Genau das suchten die Veranstalter aus, weil "das Haus für Blinde und Sehbehinderte barrierefrei zugänglich ist". Denn die "1. Mini-Cebit-West" galt Sehgeschädigten.
22 Aussteller zählte die 1. "Mini-Cebit-West", die neue Messe für Blinde und Sehbehinderte in Dortmund:- davon allein 13 Anbieter von elektronischen Hilfsmitteln.
In britischen Postämtern wird die Kommunikation zwischen gehörlosen Kunden und dem Schalterpersonal jetzt in einem Pilotprojekt vereinfacht. Die virtuelle Gebärdendolmetscherin TESSA übersetzt die in ein Mikrofon gesprochenen Anfragen der Angestellten auf einem Monitor in sichtbare Gebärdensprache. Tessa ist ein sogenannter Avatar, ein computersimulierter Mensch.
Mit Hilfe des "Taktilen Interaktions Monitors" (TIM) können sich Blinde künftig den Bildschirminhalt von Computern ertasten. Professor Jürgen Schlingensiepen vom Fachbereich Maschinentechnik der Universität Wuppertal hat in Zusammenarbeit mit Gunnar Matschulat von der Wuppertaler Firma ABTIM dieses neuartige Blindenhilfsmittel entwickelt.