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Computer und Internet bestimmen zunehmend den Arbeitsalltag der Beschäftigten, in manchen Branchen arbeiten mehr als 80 Prozent der Angestellten überwiegend am Computer. In Deutschland verrichten im Schnitt 41 Prozent der Mitarbeiter im verarbeitenden Gewerbe und 57 Prozent der Mitarbeiter in bestimmten Dienstleistungsbranchen ihre Arbeit hauptsächlich am Computer.
Nach einem erfolgreich abgeschlossenen zweijährigen Modellversuch führt die Landesregierung jetzt landesweit die Telearbeit ein. Innenminister Volker Bouffier unterzeichnete eine „Gemeinsame Erklärung“ mit Vertreterinnen und Vertretern der Gewerkschaften ver.di und der dbb tarifunion. „Die Vereinbarung schafft eine tragfähige verbindliche Grundlage, um alternierende Telearbeit als neue Arbeitsform dauerhaft in die Landesverwaltung einzuführen.“
Vor zwei Jahren schien es noch so als würde die New Economy so ziemlich alles umkrempeln, was im Wirtschaftsleben als Standard galt. Wie Pilze schossen neue Unternehmen aus dem Boden, die alle Geschäftsprozesse über das Internet abwickelten. E-Business hieß zunächst: Das Internet wird zum Supermarkt, von der CD bis zur Fernreise, vom spannenden Krimi bis zur Pizza „Grandiosa“, – fast alle Produkte und Dienstleistungen lassen sich im Internet ordern.
Die Möglichkeiten von Mitarbeiterportalen werden bisher von den meisten Unternehmen noch längst nicht ausgeschöpft. Insbesondere die Personalarbeit mittels Internet befindet sich trotz technologischem Fortschritt noch immer in einem frühen Evolutionsstadium. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Cap Gemini Ernst & Young und dem Fachbereich Medienwirtschaft der Fachhochschule Wiesbaden, an der sich 83 große deutsche Unternehmen beteiligten.
Neue Medien machen mobil. Mit Handy und Laptop in der Aktentasche werden Außendienstler zu Mobilarbeitern - jederzeit bereit, von überall aus tätig zu sein. Andere arbeiten nicht mehr im betrieblichen Büro, sondern mit vernetztem Computer in der eigenen Wohnung. Was nach Zukunftsmusik klingt, ist heute bereits vielfache Wirklichkeit. Soziologen der TU Chemnitz haben vier unterschiedliche Arbeitsstile ermittelt, wie Menschen beruflich mit der neuen Medienvielfalt umgehen.