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Die Stiftung Digitale Chancen sprach mit Prof. Dr. Claus Leggewie über neue soziale und politische Beteiligungsmöglichkeiten im Internet, bürgerschaftliches Engagement - besonders auch mit Blick auf das Engagement junger Menschen - und die Chancen, die neue Formate wie Blogs und Wikis im Internet bieten.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) bezeichnet die Vorschläge der Bundesregierung vom Juni 2006 für einheitliche rechtliche Regeln gegen Spamming, das Abfischen von Kundendaten und Ausspionieren von Internet-Nutzern als unzureichend.
Bei der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung fordert die Gesellschaft für Informatik (GI) Augenmaß und Ausschöpfung der verbliebenen Spielräume.
Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Hartmut Lubomierski fordert, dass die Strukturen der Informationsgesellschaft auf eine freiheitliche und selbstbestimmte Kommunikation ausgerichtet werden müssen, und nicht auf Überwachung. In seinem Tätigkeitsbericht 2004/2005, der am Dienstag, den 11.04.06 der Öffentlichkeit vorgelegt wurde, stellt er dar, dass der gläserne Mensch längst Realität ist, dass aber dieser Befund bei den Menschen keine Ängste mehr auslöse. Die Diskussion um informationelle Selbstbestimmung versus Sicherheit werde zuwenig diskutiert. So stellt er die kritische Frage: "Ist uns bewusst, dass wir mit jedem Schritt, der zu mehr Sicherheit führen soll, zugleich etwas von unserer Freiheit und unserem Recht auf Selbstbestimmung aufgeben?".
Fortsetzung der Erklärung zum 20. Tätigkeitsbericht 2004/2005 vom 11. April 2006 des Hamburgischen Datenschutzbeauftragen Hartmut Lubomierski.
Mit Unverständnis hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) auf die heutige Entscheidung der Bundesregierung reagiert, die Bagatellklausel im Entwurf zum Zweiten Korb des Urheberrechts zu streichen. 'Damit droht eine Kriminalisierung von Jugendlichen auch in Bagatellfällen sowie eine Überlastung der Strafverfolgungsbehörden', kritisierte vzbv-Vorstand Edda Müller.