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Professor Dr. Hans D. Weiler, Professor of Education and Political Science, Emeritus Stanford University äußert sich im Interview mit Claudia Musekamp im Vorfeld der Campus Innovation 2004 zu den Möglichkeiten, die Digitalisierung in Forschung, Lehre und Management der deutschen Hochschulen zu nutzen.
Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Universitäten sicherzustellen, hält er eine sorgfältig begleitende Evaluierung aller Maßnahmen in diesem Bereich für erforderlich.
Und er betont: "Gute und erfolgreiche Online-Bildungsangebote sind nicht zum Billigtarif zu haben."
In der Debatte um die Erweiterung der universitären Angebote zur Erreichung neuer Gruppen hebt er hervor: "Die wichtigste bisher von den deutschen Hochschulen vernachlässigte Zielgruppe sind junge Frauen, vor allem in den Natur- und Technikwissenschaften. Um das zu beheben, dürften allerdings Online-Angebote nur einer von mehreren Wegen sein."
Lesen sie das ganze Interview im Bereich Bildung/Kultur unter http://www.digitale-chancen.de/content/stories/index.cfm/key.1814
Dreißig Organisationen aus Bildung und Wissenschaft fordern in der Göttinger Erklärung den Gesetzgeber dazu auf, bei der jetzt anstehenden erweiterten Umsetzung der europäischen Urheberrechtsrichtlinie den Spielraum des Urheberrechts für Bildung und Wissenschaft zu nutzen und nicht allein die Interessen der Rechteverwerter wahrzunehmen.
In der Öffentlichkeit wird bürgerschaftliches Engagement oftmals immer noch auf das klassische Ehrenamt reduziert, also auf die freiwillige und unbezahlte Übernahme fest umrissener Aufgaben in Gremien, Vereinen, Initiativen und Projekten (z.B. in der Kirche oder im Gemeinderat). Bürgerschaftliches Engagement ist aber weit mehr als diese bekannte Art von Ehrenamt: Aktivitätsformen wie das Stiften und Spenden von Geld, die Mitwirkung in Selbsthilfegruppen sowie die Beteiligung an bekannten, aber auch neuen Formen politischer Teilhabe und Teilnahme gehören dazu.
Wer kennt nicht die Schlagzeilen in den Tageszeitungen der letzten Wochen "Der Staat muss sparen", "Öffentliche Mittel werden knapp", "Einsparungen bei Sozialausgaben unvermeidbar"? Und dabei wachsen die Anforderungen, die an das Sozial-, Bildungs- und Erziehungswesen gestellt werden.
Während Lesen, Schreiben und Rechnen als die klassischen "Kulturtechniken" gelten, wird heute Medienkompetenz als vierte Kulturtechnik gesehen - und perspektivisch eine immer wichtigere Rolle spielen. Die Bedeutungszunahme von Medienkompetenz wirkt sich auf alle Lebens- und Arbeitsbereiche aus. Alltägliche Aktivitäten oder Dienstleistungen verlangen mittlerweile komplexe Kompetenzen. Dabei gibt es bisher nur wenige Ansätze, neue Medien in die Grundbildung und Alphabetisierung Erwachsener zu integrieren.
Während Lesen, Schreiben und Rechnen als die klassischen "Kulturtechniken" gelten, wird heute Medienkompetenz als vierte Kulturtechnik gesehen - und perspektivisch eine immer wichtigere Rolle spielen. Die Bedeutungszunahme von Medienkompetenz wirkt sich auf alle Lebens- und Arbeitsbereiche aus. Alltägliche Aktivitäten oder Dienstleistungen verlangen mittlerweile komplexe Kompetenzen. Dabei gibt es bisher nur wenige Ansätze, neue Medien in die Grundbildung und Alphabetisierung Erwachsener zu integrieren.