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VoIP, der neue Trend zum kostengünstigen Telefonieren.
Eine gemeinsame Breitband-Offensive, um leistungsstarke Internet-Datenverbindungen wie etwa DSL, TV-Kabel, UMTS oder WLAN zu fördern, haben Spitzenvertreter von Politik und Wirtschaft vereinbart. Auf dem CeBIT-Breitbandgipfel am 11. März 2005 betonten Schirmherr Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement und hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Bundesrepublik vom schnellen und flächendeckenden Auf- und Ausbau der Breitband-Technologien sowie deren Nutzung abhängt. Insbesondere der Wettbewerb der Zugangstechnologien und der Breitbandinhalte sollen künftig gestärkt werden.
Das Internet lernt sprechen. Genauer: Das World Wide Web lernt, wie ein Mensch mit Sprache umzugehen und logische Beziehungen zwischen Wörtern und Informationen herzustellen. In Karlsruhe forschen Wissenschaftler der Universität und weiterer Einrichtungen intensiv im Bereich dieser nächst höheren Ausbaustufe des Internets, dem so genannten semantischen Web. Ein Team des Instituts für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB) hat jetzt den ersten Preis des doIT Software-Awards für die Entwicklung der Software "Bibster" gewonnen.
Gebührenfreie Telefonnummern nützen jedem. Ihre Benutzung kostet die Anrufer nichts und die Organisationen, die die Verbindungen bezahlen, ziehen mehr Anrufer an. Kürzlich durchgeführte Tests in Europa lassen darauf schließen, dass das gleiche Konzept erfolgreich für das mobile Internet verwendet werden könnte.
Mobilfunkanbieter in Europa unterschätzen die Tatsache, dass ihre Kunden lieber billiger telefonieren und einfache Dienste bevorzugen. Indem sie die Bedürfnisse ihrer Kunden falsch einschätzen verschenken die Anbieter mögliche Umsätze. In einer Untersuchung von Capgemini und der Hochschule INSEAD äußerten 44 Prozent der Handynutzer, dass sie für niedrigere Verbindungspreise auf erweiterte Handyfunktionen verzichteten. 40 Prozent würden auf Online-Rechnung umsteigen und 36 Prozent einen reinen Internetvertrieb akzeptieren. Ebenso meinen 79 Prozent bei niedrigeren Preisen genau so viel mobil zu telefonieren wie übers Festnetz.
Wer sich einen DSL-Anschluss zulegen möchte, hat derzeit die Qual der Wahl. DSL-Provider umwerben Neukunden mit komplizierten Tarifen, undurchsichtigen Preismodellen und scheinbar verlockenden Sonderaktionen.