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Der Rat 'Telekommunikation' der EU verabschiedete am 9. Dezember 2004 das Programm 'Mehr Sicherheit im Internet', das Eltern und Lehrern Instrumente zur sicheren Nutzung des Internet an die Hand geben will. Das von der Europäischen Kommission im März vorgeschlagene Vierjahresprogramm (2005-2008) wird mit 45 Millionen Euro ausgestattet sein und soll dem Kampf gegen illegale und schädliche Inhalte im Internet dienen.
Heute werden die Kinder multimedial groß: Ob zu Hause, in der Schule, im Hort oder im Café: Überall gibt es Computer. Und die werden eifrig genutzt: 90 Prozent der Kinder waren schon einmal im Internet, durchschnittlich surfen sie mehr als fünf Stunden wöchentlich. Die unter 13-Jährigen kommen auf dreieinhalb Stunden, die 13- bis 16-Jährigen sogar auf knapp acht Stunden pro Woche.
Was Kinder in der Schule lernen, entspricht nicht immer den Erwartungen der Eltern. Das ergab eine Studie, die feststellte, dass Schüler in den USA von ihren Schulcomputern aus auf Porno-, Gewalt-, und Hass-Websites sowie auf Websites für Musik-File-Sharing zugreifen.
Die Polizei Großbritanniens, Australiens, Kanadas und der Vereinigten Staaten plant, gemeinsam die Chatrooms im Internet nach Pädophilen zu durchsuchen. Dies teilte ein britischer Beamter nach einem dreitägigen Treffen des britischen National Crime Squad, des FBI, der Royal Canadian Mounted Police und der australischen Bundespolizei mit.
Sollen wir unserer neunjährigen Tochter einen eigenen PC mit Internetanschluss in ihr Kinderzimmer stellen? Wie können wir sicher stellen, dass unsere Kinder nur gewaltfreie und sichere Seiten im weltweiten Netz besuchen? Mit diesen und ähnlichen Fragen kommen Mütter und Väter in die dreistündigen Internetkurse der Initiative Eltern ans Netz, die nun zum dritten Mal bundesweit in über 120 Aktionsorten ab dem 10. Mai 2004 starten.