|
![]() |
|
||||
|
Start |
||||||
Berlin, 2. September 2008 - Deutlich mehr Internetnutzer sind im vergangenen Jahr Opfer von Passwort-Betrügern geworden. Die Zahl der Phishing-Fälle beim Online-Banking ist erneut stark gestiegen – um 25 Prozent. Das geht aus einer Hochrechnung des Hightech-Verbandes BITKOM hervor, die sich auf die neuesten Daten der Landeskriminalämter stützt.
Die Entwicklung des Internet und der Zuwachs an Nutzern haben seit Entstehen des World Wide Web und damit der Erschließung breiter Bevölkerungsgruppen verschiedene Phasen durchlaufen. Während das Internet zunächst vorrangig als eine Quelle von Informationen fungierte, trat in der zweiten Phase die Nutzung als Kommunikationsmedium stärker in den Vordergrund. Am Beginn des neuen Jahrtausends waren interaktive Anwendungen wie E-Learning, E-Shopping und E-Government prägend. Nun stellen wir mit der wachsenden Popularität von Web 2.0 fest, dass ein mehr oder weniger großer Teil unseres sozialen Lebens praktisch im Netz stattfindet.
Sicherheitsbedenken waren immer mit dabei. Schon vor Jahren, als nur wenige aus der Bevölkerung einen Internetanschluss hatten, befürchteten viele Menschen, dass im Netz persönliche Daten ganz ungeschützt sind. Heute ahnt das mehr als jeder Zweite (54 Prozent). 48 Prozent befürchten inzwischen auch, dass der Staat die Bürger im Bereich von Computer und Telekommunikation immer stärker überwachen wird.
Das Internet wird immer mehr zur Bankfiliale. 2006 hat bereits jeder dritte Deutsche zwischen 16 und 74 Jahren (32 Prozent) online ein Konto geführt.