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Nach Schätzungen der von dem für Regionalpolitik zuständigen Kommissiar Michel Barnier am 18.03.2003 vorgestellten Studie werden im Zeitraum 2000 bis 2006 rund 10 Mrd. € oder 7,3 % der Strukturfondsmittel für Maßnahmen zur Förderung der Informationsgesellschaft verwendet werden.
Die These, das Internet verdränge die klassischen Medien nicht, gerät ins Wanken. Wissenschaftler an der Universität von Kalifornien haben jetzt bereits im zweiten Jahr bestätigt, dass Internet-Nutzer in den USA für ihre Zeit vor dem Computerbildschirm vor allem auf Fernsehzeit verzichten.
580 Mio. Menschen rund um den Globus haben Ende 2002 Zugang zum Internet gehabt. Das geht aus einer aktuellen Studie des Marktforschers Nielsen//NetRatings hervor, die im vierten Quartal des vergangenen Jahres in elf Ländern durchgeführt wurde (Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Italien, Niederlande, Spanien, Schweden und USA).
Nach der neuesten Erhebung von NUA hat die Zahl der Menschen mit Internet-Zugang die 600-Millionen-Grenze überschritten. 605,6 Millionen Surfer/innen gab es im September 2002. 190,9 Millionen waren in Europa, 187,2 Millionen im Raum Asien/Pazifik und 182,7 Millionen in Nordamerika zu Hause
Die Euro.net-Studie ist eine unabhängige repräsentative Grundlagen-Studie, die umfassend das Thema Internet in Deutschland und weiteren europäischen Ländern untersucht. Der Internetnutzer-Monitor wird in Deutschland seit Dezember 1997 vom Forschungs- und Beratungsunternehmen NFO Infratest (München) durchgeführt (Erhebungen: alle 6 Monate; zuletzt Januar 2002). Zwischen Dezember 2000 und Dezember 2001 ist demzufolge die Internetnutzung in Deutschland von 38,9 Prozent auf 48 Prozent angestiegen. Dabei lagen die höchsten Zuwachsraten mit 42% bei den über 55jährigen.
Einer aktuellen Studie der Websense Inc. zufolge ist jeder vierte Berufstätige in den USA süchtig nach dem Internet. Aber nur acht Prozent der befragten Unternehmen haben sich bereits mit dem Thema der Internetsucht am Arbeitsplatz beschäftigt. Diese große Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung der Arbeitgeber und der Realität in den Betrieben kann sowohl zu Produktivitätseinbußen führen als auch juristische Fragen aufwerfen.