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Nach dem Europäischen Parlament billigte am 27. Juli 2009 auch der Ministerrat einen Vorschlag der Europäischen Kommission zur Modernisierung einer europäischen Rechtsvorschrift - nämlich der sog. GSM-Richtlinie - hinsichtlich der Nutzung der Funkfrequenzen, die für Mobilfunkdienste benötigt werden. Diese neue Flexibilität wird einen stärkeren Wettbewerb auf dem europäischen Telekommunikationsmarkt fördern und zu einer schnelleren und größeren Verbreitung drahtloser Breitbanddienste beitragen, die als eine der Triebfedern des Wirtschaftsaufschwungs gelten.
Europa soll im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) weltweit führend werden.Die Kommission fordert die Mitgliedstaaten und Unternehmen daher auf, ihre Ressourcen zu bündeln und im Bereich der IKT-Forschung und -Innovationen verstärkt zusammenzuarbeiten.
Das Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien der Ludwig-Maximilians-Universität hat unter der Leitung des Direktors Professor Dr. Thomas Hess zusammen mit der Strategieberatung Zehnvier die Studie "LIFE-Digitales Leben" konzipiert. Die Studienergebnisse wurden von der Deutschen Telekom AG veröffentlicht und zeigen das Konsumentenverhalten von 10.545 Menschen aus sechs verschiedenen Ländern sowie Meinungen von 56 Branchenexperten.
Das Marktforschungsunternehmen "Dialego AG" konzentriert sich auf onlinebasierte Marktforschung und hat jetzt eine Studie zum Web 2.0 veröffentlicht. Inhaltlich wird die Bekanntheit der Serviceangebote von Web 2.0 in Deutschland, Großbritannien und Frankreich von Dezember 2008 mit den Ergebnissen einer Befragung von 2006 verglichen.
Anfang Dezember kamen über 1.200 Delegierte aus aller Welt in Hyderabad im Rahmen des Internet Governance Forum zusammen, um neben Fragen der Regulierung des Internet und Sicherheitsaspekten auch die Überwindung der Digitalen Spaltung zu erörtern. Das Vorhandensein und die Funktionsfähigkeit des Internet wird vielfach selbst in sich entwickelnden Ländern als eine Selbstverständlichkeit betrachtet, obwohl hinsichtlich Zugang und Medienkompetenz deutliche Unterschiede innerhalb der Länder und im Vergleich der Länder miteinander bestehen. Je selbstverständlicher Informationen über das Internet verbreitet werden, umso gravierender sind die Auswirkungen der nach wie vor bestehenden Digitalen Spaltung für die davon betroffenen Bevölkerungsgruppen.
Mobiltelefone bleiben ein Renner. Voraussichtlich 32,6 Millionen Geräte werden dieses Jahr in Deutschland verkauft so viele wie nie zuvor.