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Frauen erobern das Internet. Während in den USA bereits seit einiger Zeit die Hälfte der Surfer weiblich ist, holen mittlerweile auch die Deutschen auf. Und bei der Internet-Nutzung hat der kleine Unterschied eine große Wirkung.
Mädchen und Frauen finden Computer nützlich, aber nicht unterhaltsam. An Aktionismus mangelt es nicht: Mit unzähligen Förderprogrammen versuchen politische wie gesellschaftliche Initiativen seit Jahren, Frauen ans Netz zu bringen. Und dann stellt ein 30-jähriger Diplom-Psychologe in seiner Doktorarbeit fest: "Es hat sich nicht viel verändert - Mädchen mögen Computer immer noch nicht."
Frauen-Portale können ihre Zielgruppe nicht erreichen oder zufrieden stellen. Das ist das Ergebnis einer am Mittwoch veröffentlichen Analyse von zehn deutschen Frauenportalen, die vom Online-Markforschungsunternehmen iMETA.de durchgeführt wurde.
Mehr als 63 Prozent aller aktiven deutschen Internetnutzer sind Männer. Damit ist laut dem Nielsen/NetRatings Global Internet Index Deutschland die Internetgemeinde mit dem höchsten Männer-Anteil von 26 Ländern weltweit.
Frauen sind im deutschen Netz noch immer in der Minderzahl. Wir wollen, dass das anders wird! Die InitiatorInnen der Aktion haben sich zum Ziel gesetzt; den Frauenanteil im Netz auf mindestens 50 Prozent zu steigern und Frauen den Umgang mit dem Medium Internet leicht verständlich und in angenehmer Atmosphäre zu vermitteln.
Frauen im Netz - Nutzer 2. Klasse? - Nicht mehr lange! Zwar hat sich im Rahmen einer aktuellen Studie wieder einmal herausgestellt, dass Frauen wesentlich kürzer, seltener und langsamer surfen als Männer.