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Die Verbreitung von Kinderpornografie im Internet soll mit der Schließung der Chat-Räume von MSN erschwert werden. In Deutschland wird mit diesem Vorgehen außerdem der gesetzlichen Regelung durch den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag entsprochen. Aber Kinder und Jugendlichen sollen sich im Zuge dieser Schließungen nicht dazu verleiten lassen, persönliche Informationen herauszugeben, um weiterhin mit ihren Online-Freunden aus den Chat-Räumen in Kontakt zu bleiben.
Der Artikel befasst sich damit, was herkömmliche Filtersoftware tatsächlich im Bezug auf Jugendschutz leisten kann und wie die Internet Content Rating Association (ICRA) versucht, mit einem neuen Verfahren das Problem in den Griff zu bekommen.
Die Zahl der Websites, die Bilder von Kinder-Pornographie zeigen, hat sich mehr als verdoppelt. Mehr als die Hälfte aller Websites, die Kinderpornografie zum Inhalt haben, sind in den USA gehostet; die Anzahl der Sites in Russland hat sich verdoppelt. Zudem betreiben die Täter hohen Aufwand um der gerichtilichen Verfolgung zu entgehen. Das ist ein Ergebnis, zu dem der britische National Criminal Intelligence Service (NCIS) in seinem Jahresbericht zu "Serious and Organised Crime" kommt.
Rechtsextreme nutzen in zunehmendem Maße das Internet für ihre Aktivitäten. Der Jahresbericht 2002 "Rechtsextremismus im Internet" gibt Auskunft über das Ausmaß der rechtsextremen Webpropagada und stellt medienpädagogische Konzepte für Jugendliche und Erziehende dar. Das Projekt "Rechtsextremismus im Internet" wird von jugendschutz.net durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Aktionsprogramms "Jugend für Toleranz und Demokratie" gefördert.
Kinder und Jugendliche machen einen großen Teil der Internet-Gemeinde aus, können aber die Gefahren und Risiken oft nicht richtig einschätzen, die das WorldWideWeb birgt. Dies ist die Haupterkenntnis einer Befragung von 375 Kindern und Jugendlichen im Alter von acht bis 14 Jahren, die das Marktforschungsinstitut TNS Emnid unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten im Auftrag von Symantec im Februar 2003 durchgeführt hat.
Der Focus berichtet darüber, dass Phädophile sich regelmäßig in Chat-Räume einloggen, in denen sich Kinder und Jugendliche treffen, um sie sexuell auszufragen und zu belästigen. Deshalb rate die Polizei Eltern dazu, ihre Kinder auch im Internet zu beaufsichtigen und und jede Belästigung anzuzeigen. In dem Beitrag werden einige Sicherheitstipps für Eltern vorgestellt, die Kinder im Web schützen können.