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Am 1. April 2003 sind umfangreiche Neuregelungen zum Jugendschutz in Kraft getreten. Mit dem neuen Jugendschutzgesetz des Bundes werden das Gesetz zum Schutze der Jugend in der Öffentlichkeit und das Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften und Medieninhalte zu einem einheitlichen Gesetz zusammengeführt. Zeitgleich tritt der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag der Länder in Kraft, der eine einheitliche Rechtsgrundlage für den Jugendschutz in den elektronischen Medien (Internet, Fernsehen, Rundfunk) schafft.
ÖKO-TEST hat 15 Kinderschutzprogramme mit Internetfilter auf Funktionsumfang und Bedienkomfort getestet. Von den getesteten Programmen hat sich keins als hundertprozentig sicher erwiesen. Die meisten Programme schützen zwar zuverlässig vor Pornografie, blocken aber keineswegs alle Neonazi-Seiten ab. Insgesamt kommt man zu dem Ergebnis, dass bei dem unzureichenden Schutz der Programme die Anwesenheit der Eltern unersetzlich bleibt.
Die Non-Profit-Organisation BSA hat eine Liste mit sechs Handlungsempfehlungen zur Internetnutzung von Jugendlichen veröffentlicht. Die Empfehlungen richten sich an Eltern, die über mögliche schädliche Auswirkungen des Internets auf ihre Kinder besorgt sind. Hintergrund der Initiative sind drei aktuelle Fälle, bei denen Jugendliche in der Schweiz und in Großbritannien durch den Handel mit Raubkopien der Polizei auffällig wurden.
Für die einen ist es völlig klar: Kinder und Jugendliche mit einer Vorliebe für brutale Computerspiele sind stark gefährdet, selbst gewalttätig zu werden. "Dafür gibt es absolut keine Beweise", sagen andere mit Blick auf Millionen Jugendliche, die Virtua Fighter oder Mortal Combat spielten und nicht zu Tätern wurden. Wie gefährlich sind brutale Computerspiele wirklich? Psychologen gehen den komplexen Wirkungen auf den Grund.
Die Welt ist unsicher, vor allem für Kinder. In den USA wird allerdings weniger die Gewalt als gefährlich für deren unschuldige Seelen gehalten, sondern eher schon die Sexualität. Den Kampf dagegen führt die US-Regierung der kriegsbereiten Nation nicht nur mit strengen Gesetzen im wirklichen Leben ([Local Link] Gefährliche Doktorspiele), sondern auch im Internet. Jetzt haben Senat und Repräsentantenhaus ein Gesetz gebilligt, das eine geschützte Zone für Kinder im Internet schaffen soll und nur noch von Präsident Buch unterzeichnet werden muss, um in Kraft zu treten.
Obwohl das Pentagon seit kurzem ein sehr realistisches Kriegsspiel kostenlos für Kinder und Jugendliche anbietet, gibt es auch in den USA weiterhin die Diskussion darüber, inwiefern Killerspiele Gewalt im wirklichen Leben fördern. Der St. Louis County hat in Missouri sogar eine Anordnung erlassen, dass Computerspiele nur mit Genehmigung von Erziehungsberechtigten an Minderjährige abgegeben werden dürfen. Einige Wissenschaftler dagegen versuchen zu belegen, dass es wissenschaftlich keine Beweise für einen Kausalzusammenhang zwischen Gewalt in den Medien und in der Wirklichkeit gibt.