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Im Vordergrund der Medienberichterstattung über die neue Shell-Jugendstudie stehen meistens sich die Politik- und Parteiverdrossenheit der Jugendlichen sowie der Ego-Trip gekoppelt mit einer Leistungsbereitschaft, die immer einen Spaßfaktor beinhalten sollte. Doch die Jugendstudie 2002 untersucht auch das ehrenamtliche Engagement der Jugendlichen im Internet. So engagieren sich jugendliche Webmaster, um Webseiten für ihre Vereine zu erstellen und zu pflegen. Sie richten Foren und Chat-Räume ein und betreuen diese von ihrem häuslichen Computer aus.
Die Arbeit geht der Frage nach, welche Bedeutung dem Internet in Deutschland als Medium für Kinder zukommt. Neben allgemeinen Rahmenbedingungen werden die Aspekte der Internetnutzung durch Kinder untersucht. Inhaltlich und formale Gestaltungskriterien für das Webdesign für Kinder werden vorgestellt und anhand von deutschen Onlineangeboten veranschaulicht. Abschließend folgt ein Kapitel über Gefahren und Auswirkungen der Internetnutzung für Kinder und über potentielle Möglichkeiten des Schutzes vor jugendgefährdenden Inhalten.
Jeweils 3 - 4 interessierte Jugendliche bilden eine Projektgruppe. Jede Gruppe gestaltet im Auftrag eines Betriebes, der im Essener Stadtteil Katernberg oder angrenzenden Stadtteilen angesiedelt ist, unter pädagogischer Anleitung eine Web-Seite.
Nach dem Amoklauf in Erfurt wird sowohl bei der Berichterstattung als auch bei der Frage nach der Ursache des Massenmordes die Rolle der Medien und die Gewaltdarstellung in den unterschiedlichen Medien heftig diskutiert. Der Beitrag geht der Frage nach, auf welcher Basis Studien über Gewaltdarstellungen in den Medien und in der Medienwirkungsforschung basieren
Bei einer einer Umfrage unter britischen Jugendlichen sagte ein Viertel der Befragten, durch Email oder SMS bedroht oder belästigt worden zu sein. In Auftrag gegeben hatte die Studie die Stiftung NCH im Vorlauf zu einer Konferenz über die Risiken und Chancen des Internet für Kinder, die Ende April 2002 stattfindet.