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Am zweiten Tag des IFG in Sharm el Sheikh standen die Themen Sicherheit, Offenheit und Privatsphäre sowie das Management kritischer Internetressourcen im Mittelpunkt.
Chancen und Möglichkeiten für alle eröffnen, das ist das Leitthema des diesjährigen Internet Governance Forum (IFG), das vom 15. - 18. November in Sharm el Sheikh stattfindet - ein Motto, das der Zielsetzung der Stiftung Digitale Chancen eins-zu-eins entspricht.
Social-Networking-Nutzer legen ein ambivalentes Verhalten in puncto Sicherheit an den Tag. Zwar bestehen einerseits bei der überwiegenden Mehrheit große Bedenken, was Sicherheitsrisiken auf den Plattformen betrifft. Gleichzeitig kümmern sich die meisten User aber nicht aktiv um Schutz und legen ein äußerst sorgloses Surfverhalten an den Tag.
Die Debatte um die Einführung von Bezahlinhalten auf den Online-Auftritten von Printpublikationen gewinnt zunehmend an Fahrt.Größtes Problem der Paid-Content-Verfechter bleibt allerdings die Frage, wie die Online-Leserschaft auf die Umsetzung derartiger Pläne reagieren wird. Bislang ist innerhalb der Zeitungsbranche eher die Auffassung verbreitet, dass die Nutzer nicht bereit dazu wären, für Nachrichteninhalte im Internet die eigene Brieftasche zu öffnen.
Europa steht in Bezug auf das Breitband-Internet an der Weltspitze. Mit mehr Mobilfunknutzern als Einwohnern (Verbreitungsgrad 119 %) ist Europa der weltweit erste wirklich "mobile" Kontinent. 2008 waren bereits 56 % der Europäer regelmäßige Internetnutzer, ein Zuwachs um ein Drittel gegenüber 2004. Die Hälfte der Privathaushalte und mehr als 80 % der Unternehmen verfügen nun über einen Breitbandanschluss.
Zum 1. Juli 2009 werden die Tarife für Mobilfunkgespräche im EU-Ausland weiter fallen. Nachdem bereits in den vergangenen Jahren die Preise schrittweise abgesenkt worden waren, einigten sich die EU-Mitgliedstaaten Anfang Juni 2009 auf eine VAusweitung der bestehenden Regelung. Wer mit seinem Handy im EU-Ausland telefoniert, zahlt im "Eurotarif" ab dem 1. Juli 2009 für abgehende Anrufe höchstens 43 Cent pro Minute (zzgl. Mehrwertsteuer); bei eingehenden Anrufen dürfen nicht mehr als 19 Cent pro Minute (zzgl. Mehrwertsteuer) abgerechnet werden.