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Der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, hat angekündigt, dass die Europäische Kommission drei Persönlichkeiten - Maurice Lévy (CEO von Publicis), Elisabeth Niggemann (Generaldirektorin der Deutschen Nationalbibliothek) und Jacques De Decker (Schriftsteller) - damit beauftragen wird, Empfehlungen vorzulegen, wie sich Digitalisierung, virtuelle Verfügbarkeit und Erhaltung kultureller Werke in ganz Europa möglichst noch schneller bewerkstelligen lassen.
Die EU-"Cyber Security"-Agentur - ENISA (European Network and Information Security Agency, Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit), stellte am 8. Februar 2010 einen neuen Bericht über den Zugang zu sozialen Netzwerken per Mobiltelefon vor: "Online as soon as it happens". In dem Bericht werden die Risiken und Gefahren mobiler sozialer Netzwerke dargelegt, z. B. Identitätsdiebstahl, Datenverlust von Unternehmen und Reputationsrisiko.
Zentrale Ergebnisse für Deutschland, die von TNS Infratest im November 2009 für die weltweite Marktforschungsstudie "Global Telecoms Insights 2010" erhoben wurden, sind: Rund 45 Prozent der Deutschen den Kauf eines Mobiltelefons binnen der nächsten sechs Monate. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Kaufplanung für mobile Endgeräte mehr als verdoppelt. In 2008 waren es zum selben Zeitpunkt nur 21 Prozent.
Eine Forrester-Untersuchung zeigt, dass europäische Jugendliche durchschnittlich 10,3 Stunden pro Woche mit Fernsehen verbringen. Die private Internetnutzung liegt im Schnitt bei 9,1 Stunden.Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Mediennutzung der jungen Generation in gewisser Hinsicht traditioneller ist, als viele Medienvertreter befürchtet hatten.
Das Internet Governance Forum (IGF) endete am 18. November in Sharm el-Sheikh, Ägypten. Mit mehr als 1.800 Teilnehmer aus 112 Ländern verzeichnete das Forum 2009 die höchste Beteiligung seit der Begründung der Plattform in 2006.
Bis 2015 - so die Zusage der EU-Minister - sollen für Bürger und Unternehmen intelligentere elektronische Behördendienste entwickelt werden. Die Europäische Kommission begrüßt diesen Schritt, mit dem die Zugänglichkeit, Interaktivität und Nutzerfreundlichkeit elektronischer Behördendienste "eGovernment" weiter verbessert werden sollen.