|
![]() |
|
||||
|
Start |
||||||
Vortrag im Rahmen der Tagung "Medienkompetenz – Zauberwort oder Leerformel des Jugendmedienschutzes" beim ZDF in Mainz am 28. April 2006
Teil III
Dr. Stefan Aufenanger, Professor für Medienpädagogik an der Universität Mainz, erörtert die Auswirkungen starken Medienkonsums auf Kinder und Jugendliche.
Rede des Direktors der Landesanstalt für Medien NRW (LfM), Prof. Dr. Norbert Schneider, gehalten bei der Auftaktveranstaltung von Klicksafe.de am 11. April 2005 in Düsseldorf.
Zur Initiative des Branchenverbandes eco e.V., einen deutschsprachigen Support für das nutzerautonome Internet-Inhaltebewertungskonzept ICRA zu starten, erklärt der medienpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jörg Tauss, MdB:
Die Ankündigung des Verbandes der Internetwirtschaft eco e.V., ab sofort eine deutschsprachige technische Unterstützung für das von der Bertelsmann-Stiftung mitentwickelte Inhaltebewertungssystems ICRA anzubieten, ist ein wichtiger Schritt in Richtung eines modernen und effektiven Jugendmedienschutzes.
Die GMK nimmt Stellung zu den Ereignissen in Erfurt und den dadurch entfachten Diskussionen um Jugendgewalt, Medien und Verschärfungen der Strafvorschriften. Sie betont, dass Verbote nicht wirklich weiterhelfen können gegen Jugendgewalt und plädiert dafür, Medienkompetenz als Bildungsziel in Kindergarten, Schule und außerschulische Jugendarbeit fest zu integrieren. "Die Förderung von Medienkompetenz von frühester Kindheit an versetzt Kinder in die Lage, zu lernen mit Medien kreativ umzugehen, ihre Chancen für sich zu nutzen und sich nicht von einer Medienflut berauschen zu lassen."
Am Mittwoch hat das Kabinett in Reaktion auf die Todesschüsse in Erfurt einen Entwurf für eine neues Jugendschutzgesetz verabschiedet. Die "Formulierungshilfe" fürs Parlament sieht nicht etwa nur eine verschärfte Kontrolle der in Verruf geratenen "Killerspiele" am Computer vor, die sich in der Realität aber als Placebo-Politik entlarven dürfte. die eigentlichen Regulierungshämmer sind erst mit dem neuen Staatsvertrag der Länder zum Jugendmedienschutz zu erwarten, den die Rundfunkreferenten und "Medienminister" gerade aushecken.