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Die Bundesregierung hat am 13.09.06 das Pogramm Zukunftsorientierte Verwaltung durch Innovationen einschließlich des Programms E-Government 2.0 beschlossen. Mit diesem Programm legt das Bundesministerium des Innern eine übergreifende Strategie zur weiteren Modernisierung der Bundesverwaltung vor.
Nach E-Government und E-Democracy hat mit dem Begriff E-Participation ein weiteres Schlagwort die Konferenzprogramme und Podien erobert. Ende Juli in Budapest und Anfang August in Baltimore befassten sich zwei Veranstaltungen des britischen International Center of Exellence for Local E-Democracy in Zusammenarbeit mit dem Council of Europe mit neuen, durch das Internet ermöglichten Beteiligungsformen.
Die im Auftrag der EU durchgeführte Benchmarking-Studie zur Online-Verfügbarkeit der Dienstleistungen der öffentlichen Hand in den Mitgliedsstaaten der EU und einigen weiteren Ländern für 2006 zeigt, dass Deutschland trotz Steigerung weiterhin im EU-Vergleich einen Platz im hinteren Mittelfeld einnimmt.
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und die Regierungschefs von Bund und Ländern haben am 22. Juni 2006 den 'Aktionsplan Deutschland-Online' verabschiedet.
Wie erfahren öffentliche Behörden und andere Anbieter von öffentlichen Online-Diensten, was ihre Kunden - die Nutzer der Dienste - von diesen erwarten, und wie stellen sie sich darauf ein? Das von der EU Kommission geförderte Projekt "eUSER" hat erforscht, was Nutzer wirklich wollen und eine europaweite Befragung zu den Wünschen und Anforderungen von Bürgern und Bürgerinnen an Online-Dienste in E-Verwaltung, E-Gesundheit und E-Learning durchgeführt.