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Dr. Makoto Kobayashi vom Tsukuba College of Technology in Japan war für ein Jahr als Gastwissenschaftler an der Universität Karlsruhe (TH) tätig. Im Folgenden ein paar interessante Eindrücke, die er während seines Deutschland-Aufenthaltes gesammelt hat.
Auf der Tagung "Medienkompetenz - Zauberwort oder Leerformel des Jugendmedienschutzes?" forderte der Braunschweiger Landesbischof Dr. Friedrich Weber die Medien auf, Anwälte der Menschenwürde zu sein, statt Einschaltquoten zu vergöttern und plädierte für eine stärkere Förderung der Medienkompetenz insbesondere von Kindern und Jugendlichen.
Mit großer Sorge beobachtet die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) den Abbau der Verwaltungsinformatik in Deutschland. Trotz zukünftiger Herausforderungen bei der Umsetzung von öffentlichen Großprojekten wie der Einführung der Gesundheitskarte oder Ausweispapieren mit biometrischen Merkmalen werde das wissenschaftliche Fachgebiet der Verwaltungsinformatik an den Hochschulen zunehmend vernachlässigt.
Unter dem Titel "Forum Bürgergesellschaft" diskutierten am 6. und 7. April 2006 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Unternehmen, Verwaltung, Medien, Verbänden, Stiftungen und anderen gemeinnützigen Organisationen über das Thema: "Bürgerschaftliches Engagement und soziale Ungleichheit". Zu dem Forum in Schloß Diedersdorf südlich von Berlin hatte die Stiftung Bürger für Bürger eingeladen. Lesen Sie im Folgenden das Fazit zur Veranstaltung von Jürgen Schultheis (Frankfurter Rundschau).
Gemeinsam mit der Stiftung Digitale Chancen wird sich die Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI) im Jahr 2006 um den Zugang von Menschen mit Behinderungen zu den ECDL-Prüfungszentren bemühen. Gefördert im Microsoft Programm Unlimited Potential sollen im Rahmen des auf mehrere Jahre angelegten Projekts die Prüfungsabläufe des ECDL für verschiedene Behindertengruppen angepasst und die Mitarbeitenden in den bundesweit rund 1.000 Prüfungszentren geschult werden.
Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Annette Schavan anlässlich der Eröffnung des Informatikjahres am 17. Januar 2006 in Berlin.
"Informatik ist in unserer Gesellschaft unverzichtbar geworden", sagte Dr. Schavan. "Sie ist in unserem Alltag allgegenwärtig - zum Beispiel im Internet, bei Handys oder beim Antiblockiersystem im Auto. Wir möchten mit dem Informatikjahr auch solche Menschen für Informatik begeistern, die sich sonst nicht mit dieser Wissenschaft beschäftigen". Neben der wirtschaftlichen Bedeutung der Informatik wies Frau Dr. Shavan auch auf die Risiken der digitalen Spaltung hin, wie auch auf die neuen Chancen barrierefreier Informationstechnologien, die es gerade Älteren und Kranken ermöglichen können mit Familien und Freunden in Kontakt zu bleiben.