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Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Annette Schavan anlässlich der Eröffnung des Informatikjahres am 17. Januar 2006 in Berlin.
"Informatik ist in unserer Gesellschaft unverzichtbar geworden", sagte Dr. Schavan. "Sie ist in unserem Alltag allgegenwärtig - zum Beispiel im Internet, bei Handys oder beim Antiblockiersystem im Auto. Wir möchten mit dem Informatikjahr auch solche Menschen für Informatik begeistern, die sich sonst nicht mit dieser Wissenschaft beschäftigen". Neben der wirtschaftlichen Bedeutung der Informatik wies Frau Dr. Shavan auch auf die Risiken der digitalen Spaltung hin, wie auch auf die neuen Chancen barrierefreier Informationstechnologien, die es gerade Älteren und Kranken ermöglichen können mit Familien und Freunden in Kontakt zu bleiben.
Wohin geht die kulturelle Bildung? Was sind ihre Potenziale und welchen Nutzen verspricht sie für die Schülerinnen und Schüler? Auf der Abschlusstagung des BLK-Modellprogramms "Kulturelle Bildung im Medienzeitalter" (kubim) am 12. und 13. Mai 2005 ging es um die Zukunft der kulturellen Bildung. Im Gespräch mit der Online-Redaktion des BMBF erläutert Dr. Wolfgang Zacharias von der Bundesvereinigung kulturelle Jugendbildung (BkJ), warum kulturelle Bildung in Ganztagsschulen gut aufgehoben ist.
Mit der Antwort auf die Frage 'Wie zugänglich sind Wissen und Information?' wird entschieden über die Bildungs- und Entwicklungschancen jedes einzelnen Bürgers in der Informationsgesellschaft wie auch über die Chancen künftiger Generationen, auf dem vorhandenen Wissen aufbauen zu können. Die im Urheberrechtsgesetz (UrhG) getroffenen gesetzlichen Regelungen haben nachhaltigen Einfluss darauf, ob sich in unserer Gesellschaft offene, vernetzte Kommunikations- und Informationsstrukturen entwickeln können.
Dreißig Organisationen aus Bildung und Wissenschaft fordern in der Göttinger Erklärung den Gesetzgeber dazu auf, bei der jetzt anstehenden erweiterten Umsetzung der europäischen Urheberrechtsrichtlinie den Spielraum des Urheberrechts für Bildung und Wissenschaft zu nutzen und nicht allein die Interessen der Rechteverwerter wahrzunehmen.
In der Öffentlichkeit wird bürgerschaftliches Engagement oftmals immer noch auf das klassische Ehrenamt reduziert, also auf die freiwillige und unbezahlte Übernahme fest umrissener Aufgaben in Gremien, Vereinen, Initiativen und Projekten (z.B. in der Kirche oder im Gemeinderat). Bürgerschaftliches Engagement ist aber weit mehr als diese bekannte Art von Ehrenamt: Aktivitätsformen wie das Stiften und Spenden von Geld, die Mitwirkung in Selbsthilfegruppen sowie die Beteiligung an bekannten, aber auch neuen Formen politischer Teilhabe und Teilnahme gehören dazu.
Wer kennt nicht die Schlagzeilen in den Tageszeitungen der letzten Wochen "Der Staat muss sparen", "Öffentliche Mittel werden knapp", "Einsparungen bei Sozialausgaben unvermeidbar"? Und dabei wachsen die Anforderungen, die an das Sozial-, Bildungs- und Erziehungswesen gestellt werden.