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Die EU-Kommission will bis 2010 allen Europäern einen schnellen Internet-Zugang ermöglichen. 'Breitbandanschlüsse dürfen nicht auf die großen Städte beschränkt bleiben. Wenn die EU und ihre 25 Mitgliedstaaten alle politischen Instrumente geschickt nutzen, kann Breitband bis 2010 für alle Europäer Wirklichkeit werden', sagte EU-Medienkommissarin Viviane Reding bei der Vorstellung der Initiative 'Überwindung der Breitbandkluft' in Brüssel.
Die Stiftung Digitale Chancen hat im Juni 2005 die Mitglieder der ERDE-Lernpartnerschaft im Sokrates/Grundtvig-Programm der EU zu einem Erfahrungsaustausch nach Berlin eingeladen. Bereits zum zweiten Mal haben sich damit im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Berliner Gespräche zur Digitalen Integration Expertinnen und Experten gemeinsam mit rund 80 geladenen Gästen mit der Frage der Internetnutzung unter der Bevölkerung ländlicher Regionen befasst. Am 20. Juni standen in Berlin die Entwicklung in verschiedenen Ländern Europas und die Chancen der Internetnutzung für die Erwachsenenbildung im Fokus des Interesses.
URB-AL ist der Name eines Programms, mit dem die Europäische Kommission die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch zwischen Städten und urbanen Regionen in Europa und Lateinamerika fördert. In verschiedenen thematischen Netzwerken haben sich die Partner des Programms zusammengefunden, um gemeinsame Projekte zu verwirklichen. Zusammen mit der Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau in Bremen (ZGF) arbeitet die Stiftung Digitale Chancen an der Realisierung eines Projektes mit dem Titel 'Integraçion labor@l'.
Die Websites der Europäischen Union müssen für alle zugänglich sein, einschließlich der 37 Millionen Europäer mit einer Behinderung. Dies war ein Ziel des E-Europe-Aktionsplans von 2002, der forderte, dass die öffentlichen Websites bis Ende Dezember 2001 an die internationalen Richtlinien der Web Accessibility Initiative (WAI) angepasst werden sollten. Drei europäische Projekte spielten bei diesem Vorhaben eine entscheidende Rolle.
Ungarn und Deutschland bauen ihre technologische Zusammenarbeit mit der Gründung eines neuen Forschungsinstitut für die Informations- und Kommunikationstechnologie weiter aus. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn und der ungarische Bildungsminister Balínt Magyar unterzeichneten am Mittwoch in Budapest eine Gemeinsame Erklärung zur Weiterentwicklung und Intensivierung ihrer Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen Forschung und der technologischen Entwicklung.