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Internet und Handy haben Gesellschaft und Wirtschaft binnen zehn Jahren radikal verändert: "Die Jahre 2000 bis 2009 werden als Digitale Dekade in die Geschichtsbücher eingehen", ist BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer überzeugt.ie Liste dieser Erfindungen ist lang - und viele wirken bereits so vertraut, als gäbe es sie schon immer: die offene Enzyklopädie Wikipedia, Foto-Handys, HDTV, iTunes und iPhone, Internet-Telefonie oder Podcasts.
Ab dem 19. Dezember 2009 werden die neuen Telekom-Vorschriften förmlich EU-Recht, nachdem sie einen Tag vorher im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht wurden. Teil des Pakets sind die Richtlinien "Bessere Rechtsetzung" und "Rechte der Bürger", die nun bis Juni 2011 von den 27 EU-Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt werden müssen.
Obwohl der Computer mehr und mehr zu einem Unterhaltungsgerät wird, ist lineares Fernsehen - gerade für die Deutschen - weiterhin die wichtigste Mediennutzungsform. Während die Zuschauer in anderen Ländern beim Fernsehen oftmals auch E-Mails verschicken, Zeitung lesen oder Musik hören, schauen 40 Prozent der Deutschen ausschließlich zu. Das zeigt die neue, weltweite Deloitte-Studie "The State of the Media Democracy".
13 Prozent der Internetnutzer, die privat Zugang zum Internet haben, wären bereit, für Informationen im Internet zu bezahlen. 80 Prozent der in den 17 Ländern Befragten möchten wie bisher kostenlosen Zugriff auf die Inhalte im Web habenDies zeigt die internationale Studie "Internetnutzung", die GfK Custom Research und der GfK Verein im Auftrag von The Wall Street Journal Europe in 16 europäischen Ländern und in den USA durchgeführt haben.
Eine Forrester-Untersuchung zeigt, dass europäische Jugendliche durchschnittlich 10,3 Stunden pro Woche mit Fernsehen verbringen. Die private Internetnutzung liegt im Schnitt bei 9,1 Stunden.Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Mediennutzung der jungen Generation in gewisser Hinsicht traditioneller ist, als viele Medienvertreter befürchtet hatten.
Deutschland befindet sich nach den Worten des Präsidenten der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, in Europa bei der Breitbandabdeckung auf der Überholspur. "60 Prozent der Haushalte nutzen einen Breitbandanschluss. Wir haben inzwischen alle großen Flächenländer wie Frankreich, England, Spanien und Italien beim Breitbandwachstum überholt und liegen weit über dem europäischen Durchschnitt", sagte Kurth bei der Vorstellung des Tätigkeitsberichts 2008/2009 für den Telekommunikationsbereich.