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Während deutsche Unternehmen das Internet rege nutzen, liegt Deutschland, was die Entwicklung des E-Government angeht, hinter anderen europäischen Ländern. Es drohe eine 'digitale Spaltung' zwischen Wirtschaft und Öffentlicher Hand, so der Bundesverband der Informationswirtschaft BITKOM.
"Die Daten, nicht die Bürger sollen laufen" forderte Bundeskanzler Gerhard Schröder, als er im September 2000 die Initiative "BundOnline 2005" auf die politische Agenda setzte. Die Bilanz nach knapp drei Jahren: Die Deutschen treten im Durchschnitt nur etwa 1,5 Mal pro Jahr mit Kommunen online in Kontakt. Der Bürger zieht nach wie vor Nummern in Amtsstuben, wartet geduldig in langen Warteschlangen und rennt von Gang zu Gang, bis der Verwaltungsakt endlich geschafft ist.
Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Dr. Alfred Tacke, stellte am 14. März 2003 im Rahmen der enac europe 2003 auf der CeBIT erstmals die neuen E-Government-Leitfäden "E-Vergabe" und "Rechtskonformes E-Government" vor.