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Das Internet entwickelt sich zum zentralen Medium für Personalbeschaffung und Stellenvermittlung. Prognosen zufolge soll in zwei Jahren die Hälfte der Arbeitsvermittlungen über das Internet stattfinden. Verlässliche Informationen über offene Stellenangebote, notwendige Qualifikationen und individuelles Vermittlungspotential spielen für die Arbeitsvermittlung eine entscheidende Rolle.
"Kommunikation ändert sich Interessengruppen werden sich verstärkt virtueller organisieren und auf diese Weise gesellschaftlich bzw. politisch relevante Teilöffentlichkeiten bilden." Wenn die Teilnehmer an einer internationalen Delphi-Befragung Recht behalten, wird sich diese These bis zum Jahr 2005 verwirklichen. Dies macht Netzwerkenthusiasten gewiss zuversichtlich. Beruhigt diese Prognose aber auch GewerkschafterInnen, die in herkömmlichen betriebs-, orts- und branchenorientierten Arbeitsformen ihre Berufserfahrung gemacht haben? Was wäre, wenn die Gewerkschaften sich nicht zu jenen Interes
Qualifizieren für das Netz" umfasst im Selbstverständnis des DGB Bildungswerks (http://www.dgb-bildungswerk.de) zweierlei: Erstens müssen ArbeitnehmerInnen qualifiziert werden, sich einen eigenen Zugang zum Netz zu schaffen und diesen für ihre tägliche Arbeit in den Dimensionen Recherche, Publikation und Kooperation zu nutzen. Zweitens müssen Angebote zum Online-Lernen und zu internetbasierten Wissenspools vorgehalten werden, die gewerkschaftsrelevante Themen aufgreifen und so helfen, das Medium systematisch zu erschließen.