|
![]() |
|
||||
|
Start |
||||||
Wenn Arbeitnehmer während der Dienstzeit im Internet surfen, kann ihnen die fristlose Entlassung drohen. Eine Entscheidung des Bundesarbeitsgericht in Erfurt am 7.7.05 (2 AZR 581/04), ruft die Kampagne "Onlinerechte für Beschäftigte" der Dienstleistungsgewerkschaft verdi auf den Plan. Lesen Sie hier die Stellungnahme.
Mit dem Einzug von E-Mail und Internet in den Arbeitsalltag ergeben sich nach den Worten des DGB-Vorsitzenden Michael Sommer in der Praxis bisher nicht bekannte Probleme, die elementare Arbeitnehmerrechte berührten. Die Nutzung der neuen Medien am Arbeitsplatz sei in Deutschland bislang jedoch gesetzlich nicht eindeutig geregelt, sagte Sommer, der auch Schirmherr der gewerkschaftlichen Onlinerechte-Kampagne ist.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hält es für dringend erforderlich, den Arbeitnehmerdatenschutz gesetzlich zu verankern. E-mail- und Internetnutzung werden von den Beschäftigten verlangt. Für den elektronischen Handel (E-Commerce) regle die Bundesregierung durch zahlreiche Gesetze die Voraussetzungen, damit Verlässlichkeit und Datensicherheit gewährleistet werden. „Dieser Schutz muss auch für Arbeitnehmerdaten bereitgestellt werden“, sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer auf einer Fachtagung am Donnerstag in Berlin.
„Wer auf Schwankungen des Aktienmarktes seine Lebensbasis bauen will, dem wird bald der Boden unter den Füßen weggezogen,“ erklärte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer am Dienstag abend vor Journalisten in Berlin. Teuer bezahlten Mitarbeiter von IT Unternehmen die Erfahrungen auf dem Neuen Markt, der weiterhin mit täglichen Negativmeldungen Schlagzeilen mache. Denn zur Praxis in der New Economy gehöre, einen Teil der Gehälter in Aktienoptionen oder Gewinnanteilen zu gewähren.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und deren für Medienschaffende betriebenes Projekt connexx.av verurteilen die Massenentlassung von Beschäftigten des Berliner Standortes der Aperto AG und den damit verbundenen Abbau von mehr als fünfzig Prozent der Arbeitsplätze.
"Kommunikation ändert sich Interessengruppen werden sich verstärkt virtueller organisieren und auf diese Weise gesellschaftlich bzw. politisch relevante Teilöffentlichkeiten bilden." Wenn die Teilnehmer an einer internationalen Delphi-Befragung Recht behalten, wird sich diese These bis zum Jahr 2005 verwirklichen. Dies macht Netzwerkenthusiasten gewiss zuversichtlich. Beruhigt diese Prognose aber auch GewerkschafterInnen, die in herkömmlichen betriebs-, orts- und branchenorientierten Arbeitsformen ihre Berufserfahrung gemacht haben? Was wäre, wenn die Gewerkschaften sich nicht zu jenen Interes