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Der baden-württembergische Wettbewerb InternetDorf ist bundesweit einzigartig und wird an Kommunen in Baden-Württemberg mit bis zu 20.000 Einwohner für den besten Internet-Auftritt verliehen. Besonderer Wert wurde neben der allgemeinen Benutzerfreundlichkeit auch auf die Barrierefreiheit der Angebote gelegt. In dieser Kategorie wurde ein eigener Preis vergeben.
In einer Wissensgesellschaft wie in Deutschland muss ein gesunder Wettbewerb auf Ebene des Anschlusses, des Netzzugangs und beim Angebot digitaler Dienste durch optimale Telekommunikationsregulierung gewährleistet sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag von AOL Deutschland erstellte Studie.
Die EU-Kommission will bis 2010 allen Europäern einen schnellen Internet-Zugang ermöglichen. 'Breitbandanschlüsse dürfen nicht auf die großen Städte beschränkt bleiben. Wenn die EU und ihre 25 Mitgliedstaaten alle politischen Instrumente geschickt nutzen, kann Breitband bis 2010 für alle Europäer Wirklichkeit werden', sagte EU-Medienkommissarin Viviane Reding bei der Vorstellung der Initiative 'Überwindung der Breitbandkluft' in Brüssel.
Das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim will die Möglichkeit von computergestützter Therapie bei Menschen mit Angsterkrankungen untersuchen. Der Computer kann hier ein wichtige Hilfe zur Therapie sein, weil aufgrund der sozialen Ängste oft die Hemmschwelle zum Aufsuchen eines herkömmlichen Beratungsangebots groß sind. Zudem stellt die computergestützte Therapie auch eine Möglichkeit für Menschen dar, die aufgrund räumlicher Entfernung oder aufgrund von Mobilitätseinschränkungen herkömmliche Angebote nicht aufsuchen können.
Der bereits zum siebten Mal durchgeführte baden-württembergische Wettbewerb "InternetDorf" hat am Donnerstag, den 16. Februar, seinen diesjährigen Gewinner gekürt. Das Dorf Laichingen auf der Schwäbischen Alb wird InternetDorf 2006. In vielen Unterkategorien wurden ebenfalls Preise vergeben, so z.B. in der Kategorie "Bester Bürgerservice" und der Preis für die "Innovation des Jahres".
In Baden-Württemberg und insbesondere im ländlichen Raum existiert eine große Vielfalt von Vereinen und Gruppen, die das soziale Leben in vielfacher Weise prägen. Im Rahmen des Projektes OVO soll durch Online-Tools zur Organisation von Vereinen und Gruppen das bürgerschaftliche Engagement gestärkt werden. Insbesondere sollen den Vereinen einfache Instrumente zur Anwendung partizipativer und demokratischer Entscheidungshilfen und -verfahren an die Hand gegeben werden. Das Projekt "Online Vereinarbeit Organisieren" (OVO) ist ein gemeinsames Projekt der Alcatel SEL Stiftung, ISW Consult und der mimori technology group sowie der Städte Horb und Donzdorf und der Gemeinde Maselheim.