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Ein Roboterarm für die kleinen Handreichungen zwischendurch?

Dirk Makoschey ergründet die Nützlichkeit eines Assistenz-Roboterarms aus der Perspektive potentieller NutzerInnen. (Bu) In welchem Rahmen lassen sich Hightech-Hilfsmittel als Ergänzung und zur Verbesserung der Assistenz- und Pflegequalität einsetzen? Wo liegen die Chancen? Und lauern Gefahren? Dazu sollen in einer Doktorarbeit Einschätzungen zusammengetragen werden . Hier sind besonders die Meinungen derer gefragt, die personelle Assistenz in Anspruch nehmen bzw. nehmen wollen, um ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen. Dirk Makoschey reist im Rahmen seiner Doktorarbeit mit einem Roboterarm durch die Lande. Um sich Ihr eigenes Urteil bilden zu können, lassen Sie sich den Roboterarm vorstellen, probieren Sie ihn aus und geben Sie Ihre Einschätzungen. Der Wunsch, dass einem die Arbeit ohne zu Murren abgenommen wird beschäftigt die Menschen schon lange. So wird bereits in griechischen Sagen und im Mittelalter von technischen Vorrichtungen und metallenen Helfern berichtet, die kellnern konnten. Während heutzutage die in zahlreichen Ausführungen erhältlichen vorprogrammierte Bewegungsabläufe in großer Geschwindigkeit wiederholen, müssen Assistenzroboter für Menschen mit umfangreicher körperlicher Beeinträchtigung vielseitiger sein: Die Kaffeetasse soll mal hier mal dort aufgenommen werden, die Bierflasche soll verschwinden, die Brille sitzt schief, ein Ordner muss auf den Arbeitsplatz einer Kollegin gelangen oder ein Keks ist aus der Schublade zu „mopsen“. Ergänzend zur Umfeldsteuerung, die vorbereitete „Handgriffe“ ferngesteuert auszuführen gestattet (z.B. Fenster & Türen öffnen, Telefongespräche annehmen, Schalter betätigen) geht es in der Assistenzrobotik darum, Objekte zu handhaben, die nicht speziell angepasst sind. Der Roboterarm wird in den Niederlanden produziert. Er ist per (Mini-)Tastatur (gegebenenfalls mit Mundstab) oder (Kinn-)Joystick zu steuern. Der Aktionsradius des am Elektrorollstuhl angebrachten Greifers beträgt 80 cm. Gegenstände bis ca. 1,5 kg könne aufgenommen werden. Der Manipulator ist mittels eines simplen Andocksystems mit einem Handgriff (von einer Assistenzperson) am Elektrorollstuhl an- und abzusetzen. Die Steuerung ist leicht erlernbar, die Handhabung verläuft jedoch nicht so intuitiv wie es in der Cyber-Welt von Computerspielen üblich ist. In Punkto Schnelligkeit sind daher Persönliche AssistentInnen überlegen. Die ständige Anwesenheit Letzterer birgt jedoch Schwierigkeiten bezüglich Organisation sowie Privatsphäre. Auch die Anleitung persönlicher AssistentInnen (die „Steuerung“) bedarf einiger Aufmerksamkeit damit Aufgaben im Sinne und auf Art der AuftraggeberInnen ausgeführt werden. Wer sich für ein Interview bereitstellen möchte oder auch nur ein kurzes Statement abgeben will, kann sich gern an Dirk Makoschey wenden. Auch allgemeine Hinweise zu nützlichen und weniger nützlichen Hilfsmitteln werden gerne entgegengenommen. Wer benutzt beispielsweise automatische Esshilfen oder kennt wiederum wen, der/die so etwas anwendet, an etwas Ähnlichem tüftelt oder grundsätzlich ablehnt? Und an was wird häufig nicht gedacht? Weitere Informationen erhalten Sie bei: Dirk Makoschey, Köln tel/ fax 0221/ 3679784 (Anrufbeantworter, es wird gerne zurückgerufen) e-mail: dirk.makoschey@saugfuss.de



Mehr erfahren Sie unter:
http://www.saugfuss.de

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