Weltweit ist eine unglaubliche Zahl von Organisationen zur Unterstützung von Kindern und deren Eltern tätig. Mehr und mehr verstehen diese Organisationen das Internet als ein wesentliches Element ihrer Arbeit. Auf Einladung der Bernard van Leer Foundation haben sich im Juli beim Arbeitskreis Neue Erziehung in Berlin Vertreterinnen und Vertreter internationaler Einrichtungen getroffen, um gemeinsam neue Strategien für den Einsatz des Internet zu entwickeln.
"Wenn du heute keine Website hast", sagt Janusz Lukasiak, von der Comenius Stiftung aus Polen, "dann existierst du praktisch nicht". Dabei stehen die Möglichkeiten, die das Internet bietet, allen offen. Und gerade, wenn es darum geht, Fundraising zu betreiben, spielt das Internet eine wichtige Rolle, wie Henriette Heimgärtner, Programmverantwortliche der Bernard van Leer Foundation betont.
Viele der Organisationen verstehen heute das Internet in erster Linie als ein Kommunikationsmittel, um mit den eigenen Mitgliedern in Kontakt zu treten und Informationen zu verbreiten. So werden zum Beispiel die Foren auf der Website der Tschechischen Vereinigung der Mütterzentren intensiv für den Austausch untereinander genutzt. Anders stellt sich die Situation der marokkanischen Organisation ATFALE dar: Nur wenige Eltern in Marokko haben bereits Zugang zum Internet. Deshalb wird das Internet hier vor allem intern für die Informationsbeschaffung genutzt, um die so gewonnenen Materialien dann gezielt über andere leichter zugängliche Wege zu verbreiten.
Wie in den Organisationen die zeitlichem, personellen und finanziellen Ressourcen geschaffen werden können, die für eine effiziente Nutzung des Internet notwendig sind, war eines der Hauptthemen der dreitägigen Veranstaltung.
Cecilia Garcia von der amerikanischen Organisation Connect for Kids, Washington, DC und Jutta Croll von der Stiftung Digitale Chancen, Berlin waren eingeladen, den Teilnehmenden das Internet als ein Instrument zur Unterstützung der sozialen Arbeit näher zu bringen.
Lesen Sie den englischsprachigen Bericht über den Workshop auf der
Website von Connect for Kids oder senden Sie eine Anfrage per E-Mail an
Jutta Croll, wenn Sie weitere Fragen zum Workshop haben.