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Wenn der Schutzmann online um's Eck' kommt ...
Land Brandenburg, Ministerium des Inneren
Quelle: Land Brandenburg, Pressemitteilung des Innenministeriums vom 13.02.03
Innenminister Jörg Schönbohm hat im Februar in Potsdam mit einem symbolischen Tastendruck die in ihrer Form bundesweit erste Internetwache der Polizei eröffnet. Damit können sich Brandenburgs Bürger ab sofort manchen Weg zur Polizei sparen. Ob Erstattung einer Anzeige, Anmeldung einer Versammlung oder Hinweise und Beschwerden zur Polizeiarbeit: Fortan genügt der Mausklick am heimischen Computer.
„Wir haben uns mit der Polizeireform das Ziel gesetzt, Polizeiarbeit noch bürgernäher zu gestalten. Dazu gehören auch kurze Wege für die Bürger und eine optimale Erreichbarkeit der Polizei. Beides bietet das Internet. Bereits während der dramatischen Hochwasserlage im vergangenen Jahr ist es in Brandenburg umfassend für die Information und Kommunikation genutzt worden. Die guten Ergebnisse und Resonanzen sollen nun im Polizeialltag fortgesetzt werden“, erklärte Schönbohm.
Unter der Webadresse www.internetwache.brandenburg.de öffnet sich die Online-Tür der neuen Wache auch für diejenigen, die bei der Polizei Rat suchen oder sich für den Polizeiberuf bewerben wollen. Online-Formulare ermöglichen es den Bürgern von dem heimischen Computer aus mit ihrer Polizei direkt in Kontakt zu treten.
Dazu muss das für den Wohnort zuständige Polizeipräsidium ausgewählt werden, an das die Nachricht unmittelbar gesandt wird. In den beiden Polizeipräsidien in Potsdam und in Frankfurt (Oder) wird die elektronische Post rund um die Uhr gesichtet und an die entsprechende Dienststelle weitergeleitet. Von dort erhalten die Bürger zunächst eine Eingangsbestätigung und dann zeitnah weitere Informationen.
Sorgen um die Datensicherheit müssen sich die Bürger beim Mausklick in die Internetwache nicht machen. „Die Angaben werden verschlüsselt übermittelt. Auch der Landesdatenschutzbeauftragte hat das Konzept geprüft und gebilligt“, erläuterte der Innenminister.
Teil des neuen Angebots sind auch Informationen, die über die Sicherheit in der Heimatregion informieren. Dazu präsentiert die Internetwache aktuelle Zahlen und Fakten zur Kriminalitäts- und Unfalllage sowie zum Service und zu Veranstaltungen der polizeilichen Präventionsarbeit für jeden Landkreis oder Polizeischutzbereich. Besucher finden außerdem Angaben über die Polizeischutzbereiche sowie deren Dienststellen und Erreichbarkeiten.
„Das Entwicklungsvorhaben Internetwache“ ist allerdings noch nicht abgeschlossen. „Wir wünschen uns, dass viele Bürger die neue Möglichkeit des Kontakts zur Polizei nutzen und uns auch Anregungen für eine Ausweitung des neuen Angebots schicken.“ Auf die Resonanz der Bürger sind die überwiegend jungen Polizistinnen und Polizisten gespannt, die an der Idee und dem Aufbau der ersten virtuellen Polizeiwache maßgeblich mitgewirkt haben. „Die Bereitschaft gerade junger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, kreativ und mutig neue Wege in der Polizeiarbeit zu gehen, ist mit der Polizeireform in Brandenburg deutlich gewachsen. Das zahlt sich für alle aus“, lobte Schönbohm.
Zur Internet-Wache gelangt man neben dem direkten Link www.internetwache.brandenburg.de auch über die Homepage der brandenburgischen Polizei (www.polizei.brandenburg.de) und von der Portalseite des brandenburgischen Innenministeriums aus (www.mi.brandenburg.de).
Mehr erfahren Sie unter:
http://www.internetwache.brandenburg.de
Im Angebot der SDC seit 24.02.03 (mps)
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