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Ministerinnen Bulmahn und Schmidt rufen zum Girls'Day 2003 auf
BMFSFJ
Quelle: Pressemitteilung vom 18.03.03
Mädchen sollen handwerkliche und technische Berufe kennen lernen
Der 'GirlsDay - Mädchen Zukunftstag' geht in die dritte Runde. Edelgard Bulmahn, Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF), und Renate Schmidt, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), rufen Mädchen, Eltern und Betriebe auf, sich beim bundesweiten GirlsDay am 8. Mai 2003 zu beteiligen.
Im vergangenen Jahr nutzten mehr als 42.000 Schülerinnen der 5. bis 10. Klasse die Gelegenheit, insbesondere technische und naturwissenschaftliche Arbeitsbereiche hautnah zu erleben - dieses Mal rechnen die Organisatoren mit doppelt so vielen Teilnehmerinnen.
Rund 2.000 Unternehmen und Institutionen aus Industrie, Handwerk, Forschung, Politik und Medien laden in diesem Jahr Mädchen zu Führungen und Diskussionsrunden ein. Dabei wollen sie ihnen vor allem die Gelegenheit bieten, Technik selber auszuprobieren. Zentrales Ziel des GirlsDay ist es, das Berufswahlspektrum der Mädchen zu erweitern und sie mit handwerklichen Aufgabenstellungen sowie mit Menschen, die in solchen Berufen arbeiten, in Kontakt zu bringen.
Noch immer entscheiden sich zu wenig Frauen für technische und naturwissenschaftliche Ausbildungen und Studiengängen. Der Anteil weiblicher Studierender im Fach Informatik liegt beispielsweise erst bei 17 Prozent. Gleichzeitig fokussiert sich das Interesse von über der Hälfte der Mädchen auf lediglich zehn 'typisch weibliche' Dienstleistungsberufe. Mit dem Girls'Day möchte die Bundesregierung junge Frauen ermutigen, ihre Fähigkeiten auch in anderen Berufssparten zu zeigen.
'Junge Frauen waren noch nie so gut ausgebildet wie heute. Ihnen stehen alle Berufsfelder offen - sie sollten diese Chance ergreifen', unterstreicht Renate Schmidt, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. 'Der Girls Day zeigt Mädchen und jungen Frauen die Möglichkeiten auf, die technische und naturwissenschaftliche Berufe bieten. An Unternehmen appelliere ich, die Fähigkeiten der Frauen zu nutzen und ihnen durch eine familienfreundliche Unternehmenskultur eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen.'
'Der letzte GirlsDay hat gezeigt, dass Mädchen sich für Technik begeistern, wenn sie Gelegenheit und Zugang dazu bekommen. Gerade dort, wo die Schülerinnen selber experimentieren und schrauben konnten, waren die Rückmeldungen der Mädchen und Unternehmen absolut positiv', betont Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn. Trotzdem zögerten viele Schülerinnen nach wie vor, technische oder naturwissenschaftliche Studiengänge ins Auge zu fassen.
'Mit dem GirlsDay wollen wir die ursprüngliche Neugier der Mädchen an Technik und Naturwissenschaft wecken. Der Aktionstag bietet eine hervorragende Gelegenheit, Kontakte zwischen Schülerinnen und Arbeitswelt schon vor der endgültigen Berufswahl herzustellen - zu einem Zeitpunkt, an dem Mädchen noch offen sind für neue Perspektiven und Anregungen', erklärt die Ministerin.
An dem Aktionsbündnis beteiligen sich neben dem BMBF und dem BMFSFJ auch die Bundesanstalt für Arbeit (BA), der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Initiative D21, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI).
Mehr erfahren Sie unter:
http://www.girls-day.de
Im Angebot der SDC seit 19.03.03

Girls' Day
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