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Hohe Zustimmungswerte zu Initiative für mehr Familienfreundlichkeit vor Ort

Quelle: BMFSFJ vom 07.04.04

Die Initiative von Bundesministerin Renate Schmidt für mehr Familienfreundlichkeit ''Lokale Bündnisse für Familie'' erfährt eine breite Zustimmung in der Bevölkerung. Nach aktuellen Zahlen einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Emnid sind 86 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Lokale Bündnisse, in denen sich starke Partner zusammentun und sich um konkrete Verbesserungen für Familien kümmern, ein richtiger Weg sind. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, hatte gemeinsam mit DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun und Oberbürgermeistern im Januar 2004 die Initiative gestartet. Inzwischen sind bereits bundesweit 38 Bündnisse als Partner der Initiative entstanden; an 123 Orten berät das Bundesfamilienministerium beim Auf- oder Ausbau von Bündnissen. ''Ich bin überzeugt, dass diese breite Zustimmung noch mehr Kommunen, Unternehmen, Verbände und Initiativen ermutigen wird, sich gemeinsam für mehr Familienfreundlichkeit stark zu machen'', erklärte Bundesministerin Renate Schmidt. Die Befragung zeigte: Vier von fünf Befragten (79 Prozent) sind überzeugt, dass Lokale Bündnisse für Familie ein familienfreundlicheres Klima vor Ort bewirken werden. Sie bewerten damit den Ansatz optimistisch, den die Bundesministerin Renate Schmidt mit der Initiative verfolgt. Besonders groß ist die Zustimmung bei den Frauen, von ihnen beurteilen 89 Prozent den Ansatz von Lokalen Bündnissen positiv. Tatsächlich sehen die Bürgerinnen und Bürger laut Emnid auf lokaler Ebene Handlungsbedarf. 62 Prozent machen bei der Bewertung der Familienfreundlichkeit ihrer eigenen Stadt oder Gemeinde Abstriche. Lediglich ein Drittel der Befragten findet ihre Stadt rundum ''familienfreundlich''. Unzufriedenheit herrscht dabei insbesondere in Großstädten, in denen der Handlungsbedarf für mehr Familienfreundlichkeit höher gesehen wird. Fast jeder zehnte Großstädter (9 Prozent) gibt an, seine Stadt sei ''nicht familienfreundlich''; dies meint nur jeder 17. (6 Prozent), der in kleineren Gemeinden wohnt. Lokale Bündnisse für Familie entstehen derzeit in allen Teilen Deutschlands, in großen Städten ebenso wie in kleinen Gemeinden. Die Initiative wird vom Bund getragen, aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds kofinanziert und dezentral von Wirtschaft und Gewerkschaften, Kirchen, Familien- und Wohlfahrtsverbänden unterstützt. Am 11. Mai 2004 findet in Dortmund das erste Bundesweite Forum der Initiative in der Westfalenhalle mit Bundesministerin Renate Schmidt statt. Das Bundesministerium begleitet Bündnisse vor Ort durch ein Servicebüro, das kostenlos mit Rat und Tat zur Seite steht. Das Servicebüro informiert und berät Interessierte kostenlos beim Aufbau von Bündnissen, bei der Projektplanung und Öffentlichkeitsarbeit. In Schulungen und Workshops werden spezifische Ansätze für die jeweilige Situation entwickelt. In Lokalen Bündnissen für Familie, die örtlich unterschiedliche Namen tragen, wird die Familienfreundlichkeit der Kommune verbessert. Getragen werden sie von unterschiedlichen Akteuren, wie der Stadt oder Gemeinde, der Wirtschafts- und Interessenverbände, der Arbeitsagentur und privater Initiativen. In Bündnissen soll es z.B. ermöglicht werden, Arbeitszeiten, Kinderbetreuungszeiten, Fahrpläne und Öffnungszeiten öffentlicher Einrichtungen in einer Stadt unter einen Hut zu bringen, zum Beispiel durch neue Kinderbetreuungskonzepte. Kinder in Hanau (Hessen) können beispielsweise nun zwischen 6.00 und 7.00 Uhr und von 17.00 bis 19.00 Uhr von einer Tagesmutter betreut werden, wenn die Eltern sie nicht zur regulären Öffnungszeit zur Kita bringen oder von dort abholen können. Bundesministerin Renate Schmidt betonte: ''Wer familienfreundlich handelt, ist Trendsetter''. Ein gutes Betreuungsangebot für Kinder, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten für Familien, familienfreundliche Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen erleichtern Unternehmen und Familien das ''Ja'' zu einem Standort oder Wohnort. Für Unternehmen sind familienfreundliche Maßnahmen auch betriebswirtschaftlich attraktiv: Den Kosten für familienfreundliche Maßnahmen stehen wesentlich höhere Einsparungen gegenüber, die Rendite auf Investitionen in Familienfreundlichkeit liegt nach Berechnungen der Prognos AG bei 25 Prozent. Das Servicebüro ''Lokale Bündnisse für Familie'' des Bundesministeriums ist erreichbar unter Telefon 0180-52 52 212, Telefax 0180-52 52 213, E-Mail info@lokale-buendnisse-fuer-familie.de. Informationen finden sich auch im Internet unter www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de. In einem Online-Handbuch werden Beispiele dargestellt. Ausgewählte Standorte der Initiative ''Lokale Bündnisse für Familie'' sind u.a. Augsburg, Bayern Darmstadt, Hessen Dernbach, Rheinland-Pfalz Dortmund, Nordrhein-Westfalen Eschborn, Hessen Hanau, Hessen Jena, Thüringen Köln, Nordrhein-Westfalen Landkreis Leer, Niedersachsen Leipzig, Sachsen Nürnberg, Bayern Nürnberger Land, Bayern Würzburg, Bayern Würzburger Land, Bayern Beratungsstandorte u.a. Karlsruhe, Baden-Württemberg Region Hannover, Niedersachsen Wilhelmshaven, Niedersachsen Kreis Paderborn, Nordrhein-Westfalen Ludwigsfelde, Brandenburg München, Bayern


Mehr erfahren Sie unter:
http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Presse/pressemitteilungen,did=17654.ht ml

Im Angebot der SDC seit 08.04.04 (cha)

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Regierungsaktivitäten auf Bundesebene, Mediennutzung durch Frauen / Aktivitäten für Frauen, Arbeitswelt




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