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EU: 230 Millionen für Afrika
Ausbau der Infrastruktur in Afrika: Die Kommission investiert über 230 Mio. EUR in den Straßenbau und in den Zugang zum Internet
Die Europäische Kommission hat im Rahmen ihres kontinuierlichen Engagements für die Armutsminderung und für die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung in Afrika Programme mit einem Umfang von über 230 Mio. EUR genehmigt. Diese Programme zielen auf den Wiederaufbau wichtiger Verkehrswege sowie die Verbesserung der Instandhaltung von Straßen und sollen zur Überwindung der digitalen Kluft in verschiedenen afrikanischen Ländern beitragen. In Mali, Niger und Uganda werden wichtige Straßenabschnitte verbessert oder wiederhergestellt, während regionale Informations- und Kommunikationsprogramme in Ost- und Südafrika zu einem breiteren Zugang zum Internet und zu höheren Einwahlgeschwindigkeiten beitragen sollen und nationale Behörden bei der Erarbeitung von Strategien für die Informationstechnologien unterstützt werden.
Das für Entwicklung und Humanitäre Hilfe zuständige Kommissionsmitglied Poul Nielson erklärte: "Die Förderung einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung in Afrika und die Integration afrikanischer Länder in die Weltwirtschaft setzen umfangreiche Investitionen sowohl im Transportwesen als auch im Telekommunikationsbereich voraus. Die heutige (22.4.2004, Anm. des Redakteurs)Entscheidung der Kommission unterstreicht einmal mehr unsere ständige Bereitschaft zur Bereitstellung der notwendigen Mittel."
Unter anderem wurden genehmigt: 21 Mio. EUR zur Verringerung der digitalen Kluft im östlichen und südlichen Afrika
Dieses Programm der Kommission mit einem Umfang von 21 Mio. EUR zielt auf die Verringerung der Handels- und Investitionskosten ab, die durch das Freiwerden von Mitteln für die Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) wiederum das Wirtschaftswachstum und die Integration im östlichen und südlichen Afrika fördern wird. Das Programm stützt sich auf verschiedene ICT-Initiativen regionaler Gremien im westlichen, mittleren und östlichen Afrika (einschließlich COMESA, der Ostafrikanischen Gemeinschaft EAC, der Zwischenstaatlichen Behörde für Entwicklung IGAD und der Kommission für den Indischen Ozean), die in den meisten Fällen von der Kommission kofinanziert werden.
Einsatz der Mittel
Die Mittel werden zu folgenden Zwecken eingesetzt:
Bereitstellung schneller Internetzugänge für regionale Akteure in Schlüsselpositionen,
Einrichtung regionaler Internetportale, von Daten-Clearinghäusern und datenbankgestützten Internetseiten für die Nutzung durch Wirtschaft und Politik,
Finanzierung von ICT-Fortbildungen für Mitarbeiter kleiner und mittlerer Unternehmen und
Erarbeitung von strategischen ICT-Leitlinien in Arbeitsgruppen, die auf regionaler Ebene koordiniert werden.
Weitere Informationen über dieses oder andere von der Kommission finanzierte Entwicklungsprogramme sind erhältlich bei:
Mehr erfahren Sie unter:
http://europa.eu.int/rapid/start/cgi/guesten.ksh?p_action.gettxt=gt&do c=IP/04/522|0|RAPID&lg=EN&display=
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