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Open Source in der öffentlichen Verwaltung

doIT-online

Der Einsatz von Open Source in der öffentlichen Verwaltung nimmt zu, ist aber abhängig von der vorhandenen IT-Infrastruktur: Bewährt haben sich Mischstrategien, die sowohl freie Software als auch Microsoft-Technologien berücksichtigen. Das war das Ergebnis der doIT-Fachtagung am 28. April in Schwäbisch Hall. Über 70 IT-Experten und -Fachleute diskutierten über die Vor- und Nachteile von Microsoft und Open Source Software in Kommunen. Organisiert wurde die Fachtagung unter anderem von der MFG Medienentwicklung in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg:Connected (bwcon). Der wachsenden Bedeutung von Open Source Software trägt auch die neugegründete Initiative bwcon:boss von Baden-Württemberg:Connected Rechnung. Entscheider, IT-Experten und -Verantwortliche aus der öffentlichen Verwaltung und Wirtschaft trafen sich am 28. April bei der doIT-Fachtagung und diskutierten intensiv über die Nutzung von Open Source Software sowie von Microsoft-Technologien. Schwäbisch Hall nimmt beim Einsatz von Open Source eine Vorreiterrolle ein: Als erste deutsche Kommune hat sie sich für eine vollständig linuxbasierte IT-Infrastruktur entschieden.Bei der Fachtagung wurden insbesondere die anfallenden Kosten sowie die Sicherheit der einzelnen IT-Infrastrukturen beleuchtet. Der Einsatz von Freier Software ist letztendlich von der vorhandenen Infrastruktur und den individuellen Voraussetzungen der Kommunen abhängig, so dass sich auch Mischstrategien bewährt haben. Gefragt sind dabei Anbieter, die die IT-Strategie des Kunden optimal unterstützen und sowohl Open Source als auch Microsoft Lösungen berücksichtigen. Anhand von Erfahrungsberichten, insbesondere der Stadt Schwäbisch Hall, wurden konkrete Entscheidungshilfen für die kommunale Praxis gegeben, z.B. zur Umstellung auf Freie Software sowie über tatsächliche Einspareffekte. Veranstalter waren die MFG Medienentwicklung in Zusammenarbeit mit der Stadt Schwäbisch Hall, der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg:Connected, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Schwäbisch Hall (WFG) und der Fachzeitschrift Kommune21 im Rahmen der IT- und Medienoffensive doIT Baden-Württemberg. bwcon startet Initiative zu Open Source Software Der Bedeutung von Baden-Württemberg als einer der führenden Standorte für Unternehmen im Bereich Open Source trägt auch die neugegründete Initiative bwcon: boss (Baden-Württemberg Open Source LayerS) Rechnung. Nach einer Studie von Soreon Research 2003 wird der Unternehmensmarkt für Open Source in Deutschland auf 307 Millionen Euro in 2007 anwachsen. Dies entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 24 Prozent. Dadurch wird auch die Bedeutung von Open Source weiter zunehmen. Ziel der Initiative, die von der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg:Connected (bwcon) ins Leben gerufen wurde, ist der Aufbau eines Programms für nachhaltiges Wachstum und Innovationen im Softwarebereich in Baden-Württemberg. Die Initiative erarbeitet dazu Standards für Softwarekomponenten, die auch anderen Initiativen und Interessenten zur Verfügung gestellt werden.


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