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Die Stiftung Digital Vision Fellowship der Universität Stanford und Reuters haben einige Zeit an diesem Problem gearbeitet und präsentieren nun das Digitale Motorrad. Das Digitale Motorrad ist mit einem Notebook, einer Digitalkamera, einem Drucker, einem Telefon, zwei Sonnenkollektoren, einer Batterie und einem Sonnenschutz ausgestattet, der als improvisierter Treffpunkt dient. Das stoßfeste, wasser- und staubdichte Paket passt genau auf den Rücksitz eines preiswerten, geländegängigen Motorrads. Es kann abgenommen und, wenn nötig, per Esel transportiert werden. Die Kiste für die Ausstattung besteht aus zwei Abteilungen, die unabhängig voneinander geöffnet werden können. Sie lassen sich aufklappen und enthalten zwei 20W-Sonnenkollektoren, die die Geräte mit Energie versorgen und wieder aufladen.
Der Prototyp wurde seit Ende 2002 in den Dörfern von Mahabubnagar, Andra Pradesh, Indien, genutzt. Der Motorradfahrer fährt durch die Dörfer und fragt die Menschen, welche Informationen sie brauchen. Wenn er die gewünschte Auskunft nicht geben kann, kann er zu dem zentralen Büro zurückkehren, dort online recherchieren und die Information später liefern.
Das Programm kommt ohne von der Ersten Welt auferlegte Lösungen aus. Es beruht auf der Bedienung und Wartung durch Menschen vor Ort und nutzt die Technologie nur als Brücke zum Wissen und zu den Dienstleistungen der Ersten Welt. Seine Bestandteile sind relativ preiswert und allgemein erhältlich, so dass es praktisch überall gewartet werden kann.
Die Einwohner haben positiv reagiert; sie versammeln sich in Scharen, wenn sie das Geräusch des Motorrads hören. "Das Digitale Motorrad hat das Potenzial, das Leben von Millionen von Menschen zu erleichtern, da es den Zugang zu jeder benötigten Information ermöglicht," erklärte einer der Wissenschaftler der Universität Stanford. Es bietet u.a. Informationen über