Das Rollenbild der Älteren in der Werbung hat sich positiv geändert. Dies geht aus der Studie 'Die 50plus-Generationen in der Anzeigenwerbung' hervor, die die Deutsche Direktmarketing Akademie (DDA) in Berlin jetzt im vierten Folgejahr vorlegt. Zugleich bleibe aber die thematische Einfalt der 50plus-Werbung ein Trauerspiel, stellt die Studie fest.
Die DDA-Projektgruppe wertete insgesamt 5.500 Anzeigen auf knapp 20.000 Zeitschriftenseiten aus, wovon 833 Anzeigen so genannte 50plus-Elemente enthielten. Es dominieren vitale Figuren mit lebensbejahender Ausstrahlung. Die Reduzierung älterer Menschen in der Werbung auf die Opa/Oma-Rolle oder den Pflegefall ist offenbar out. DDA-Studienleiter Horst Löffler warnt in diesem Zusammenhang jedoch davor, nun nicht ins andere Extrem zu gehen und den älteren Menschen zu einer olympiareifen, erfolgsverwöhnten, ewig jugendlichen Designerausgabe hoch zu stilisieren.
Über die Hälfte aller Anzeigen (53%) konzentrieren sich auf das große Thema Gesundheit-Krankheit-Fitness. Das zweitplatzierte Thema Kosmetik/Körperpflege rangiert bei nur 9%. Die 50plus-Chancen, die in anderen Branchen schlummern, werden von der Werbeindustrie offenbar noch nicht wahrgenommen.
Die Studie hat einen Umfang von 44 Seiten und kann unter
info@dda-berlin.de oder per Fax 030/3 02 16 52 zum Preis von 32,00 € netto bestellt werden.